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	<title>Tom Hillenbrand</title>
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		<title>Drache mit Sprachproblemen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 10:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit nutze ich DragonDictate for Mac. Im Großen und Ganzen funktioniert diese Software recht gut. Aber was einen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit nutze ich DragonDictate for Mac. Im Großen und Ganzen funktioniert diese Software recht gut. Aber was einen komplett in den Wahnsinn treiben kann, sind die Sprachbefehle. Zunächst einmal sind diese nicht logisch aufgebaut. Wenn man beispielsweise den Ruhemodus des Mikrofons beenden will, lautet der Befehl “Wach auf“. Will man jedoch in den Schlafmodus wechseln, dann lautet der Befehl nicht etwa „Schlaf ein“ – sondern inkonsistenterweise &#8220;Schlafmodus aktivieren&#8221;.</p>
<p>Noch absurder wird es, wenn man die zahlreichen anderen Sprachbefehle verwenden will, mit der man etwa durch Webseiten navigieren oder weitere Funktionen des Computers steuern kann. Der deutschen Version der Software liegt lediglich eine kleine Befehlsübersicht bei. Die vielen vielen weiteren Befehle, die es noch gibt, befinden sich in einem 200-seitigen Benutzerhandbuch, das nicht mitgeliefert wird.</p>
<p>Ich habe es mir runtergeladen, aber wie sich herausstellt, hat irgendjemand bei der Übersetzung dieses Handbuchs ganz große Scheiße gebaut. Sehr viele der dort angegebenen Sprachbefehle funktionieren schlichtweg nicht. Wenn man sich die insgesamt schlampige Übersetzung anschaut, dann wäre meine Vermutung dass sich die Programmierer, die die Sprachbefehle festlegten, nicht mit den Übersetzern koordinierten, die das Handbuch gestalteten.</p>
<p>Das ist sehr ärgerlich, denn fürs Diktieren funktioniert die Software eigentlich wirklich gut. Aber schon die Titelseite des Handbuchs verdeutlicht, was ich meine:</p>
<p><a href="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-26-um-10.57.13.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1747" title="Bildschirmfoto 2012-01-26 um 10.57.13" src="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-26-um-10.57.13.png" alt="" width="735" height="725" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>My hazy idea for saving the Euro</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:14:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Davos is on, so it is time for some bold new ideas. Here is mine: I have the solution to...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Davos is on, so it is time for some bold new ideas. Here is mine: I have the solution to the Euro crisis and it involves massive amounts of Ganja.</p>
<p>Works like this:  We legalize cannabis in the EU. The catch: consumption will be legal only if you use official colored and watermarked skins for your spliffs. These will be printed by the ECB and will cost 2 Euro each (it is inevitable that stoners will start to call these legit joints &#8220;Frankfurters&#8221;).</p>
<p>All the revenues from this spliff tax will go directly to the ESM fund and we can then easily prop up the PIIGS. We might even be able to pulp the bonds they defaulted on and use the recycled paper to print the &#8220;Frankfurter&#8221; skins, thus making the scheme fully sustainable.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der perfekte Xavier Kieffer</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 20:13:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Rotes Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Teufelsfrucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Erscheinen meines ersten Krimis &#8220;Teufelsfrucht&#8221; wurde ich von Lesern gefragt, ob das Buch denn irgendwann verfilmt wird. Die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Erscheinen meines ersten Krimis <a href="http://www.amazon.de/Teufelsfrucht-kulinarischer-Krimi-Tom-Hillenbrand/dp/3462042874/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1322670148&amp;sr=1-1">&#8220;Teufelsfrucht&#8221;</a> wurde ich von Lesern gefragt, ob das Buch denn irgendwann verfilmt wird. Die wahrheitsgemäße Antwort lautete (und lautet), dass ich das nicht weiß. Aber die Frage führte dazu, dass ich mit Freunden bei einigen Gläsern Wein überlegte, wer denn wohl meinen Protagonisten, den genießerischen, bodenständigen und manchmal etwas grummeligen Luxemburger Koch Xavier Kieffer, am besten spielen könnte.</p>
<p>Damals war der Name, der mir als erstes einfiel, Gregor Weber &#8211; bekannt als Kriminaloberkommissar Stefan Deininger aus dem Saarbrücker &#8220;Tatort&#8221;. Nicht nur hat er das Format (schauspielerisch wie körperlich), er ist als gebürtiger Saarländer auch gut mit dem Leben drüben in Luxemburg vertraut. Weber  ist außerdem gelernter Koch und kennt sich bestens mit haute cuisine aus &#8211; er absolvierte seine Lehre bei Kolja Kleeberg, im Sterne-Restaurant VAU. Ferner ist er selbst <a href="http://www.amazon.de/Feindber%C3%BChrung-Kriminalroman-Gregor-Weber/dp/3813504107/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1327335756&amp;sr=8-1">Krimiautor</a>. Kurzum, Gregor Weber wäre der perfekte Xavier Kieffer.</p>
<p>Deshalb habe ich einen Luftsprung gemacht, als mir der Audio Media Verlag mitteilte, das Hörbuch zum zweiten Kieffer-Krimi <a href="http://www.amazon.de/Rotes-Gold-kulinarischer-Kieffers-zweiter/dp/3462044125/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1322667302&amp;sr=1-1">&#8220;Rotes Gold&#8221;</a> solle von Gregor Weber gelesen werden. Die Hörproben sind toll, <a href="http://www.amazon.de/Rotes-Gold-CDs-TARGET-Gek%C3%BCrzte/dp/3868046852/ref=sr_1_6?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1326443973&amp;sr=1-6">das CD-Set </a>(und die Downloads) erscheint im April parallel zum Buch.</p>
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		<title>Brand Experience</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 19:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Autos]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in der Autoindustrie die perfekte Markeninszenierung erleben möchte, der geht für seine Neuwagenauslieferung in die BMW-Welt. Dort wird die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in der Autoindustrie die perfekte Markeninszenierung erleben möchte, der geht für seine Neuwagenauslieferung in die BMW-Welt. Dort wird die Schlüsselübergabe mit viel Tamtam zelebriert, Apple könnte es kaum besser machen. Ich habe mir das vor Ort schon mehrfach angeschaut. Aber heute war ich das erste Mal privat bei einer Neuwagenübergabe dabei, ein Verwandter hatte sich einen Pkw gekauft.</p>

<a href='http://www.netzfundbuero.de/2012/01/18/brand-experience/img_4466/' title='IMG_4466'><img width="150" height="150" src="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_4466-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_4466" title="IMG_4466" /></a>
<a href='http://www.netzfundbuero.de/2012/01/18/brand-experience/img_4468/' title='IMG_4468'><img width="150" height="150" src="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_4468-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_4468" title="IMG_4468" /></a>
<a href='http://www.netzfundbuero.de/2012/01/18/brand-experience/img_4469/' title='IMG_4469'><img width="150" height="150" src="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_4469-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_4469" title="IMG_4469" /></a>

<p>Allerdings keinen BMW, sondern einen VW. Dennoch hatte ich eine diffuse Erwartungshaltung, schließlich ist Volkswagen ja auch eine Premiummarke. Zumindest nicht Ssangyong. Aber das, was ich dann vor Ort bei einem Münchner VW-Händler erlebte, war zum Davonlaufen. In der Auslieferungshalle billige Drucke an den schmuddeligen Wänden, überall Gerümpel in den Ecken. Da offeriert KIK ja ein besseres Markenerlebnis.</p>
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		<title>Buchsponsoring durch Industrielle: Ein Insider packt aus</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 14:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als mehrfacher Buchautor möchte ich im Fall &#8220;Maschmeyer bewirbt Wulff&#8221; gerne ein bisschen Licht ins Dunkel bringen. Denn hier wird...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als mehrfacher Buchautor möchte ich im Fall &#8220;Maschmeyer bewirbt Wulff&#8221; gerne ein bisschen Licht ins Dunkel bringen. Denn hier wird etwas hochgekocht, was eigentlich schon lange kalter Kaffee ist. Worum geht es? Der Gründer des Finanzdienstleisters AWD hat für Wulffs Buch &#8220;Besser die Wahrheit&#8221; Werbung für rund 42.700 Euro spendiert. Manfred Bissinger, Geschäftsführer Corporate Publishing bei Wulffs Verlag Hoffmann und Campe <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,804857,00.html">sagt dazu</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir haben damals verschiedene Unternehmer, unter anderem Carsten Maschmeyer angesprochen, ob sie sich an der Vermarktung des Buchs beteiligen würden. Das ist in der Verlagsbranche üblich und ein absolut normaler Vorgang.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und jetzt regen sich da manche auf, das sei ja ungewöhnlich, hanebüchen gar. So etwas sei überhaupt nicht normal, vielmehr habe es ein Geschmäckle. Diesen ahnungslos aufgeregten Leuten rufe ich entgegen: Ihr habt ja überhaupt keine Ahnung, wie die Buchbranche funktioniert.</p>
<p>Es läuft folgendermaßen: Die Verlage haben kein Geld, weil sie jeden Cent an ihre Autoren weitergeben. Es ist folglich völlig logisch, dass sich Verleger oder Lektoren vor Buchveröffentlichungen um Sponsoren bemühen. Fundraising ist deren <em>second nature</em>. Auch das Beuteschema dieser literarischen Mendikanten ist einleuchtend. Es sind nun halt einmal vor allem russische Oligarchen, Kölner Betonbarone und ex-schnauzbärtige niedersächsische Versicherungsmilliardäre, die sich für Literatur interessieren. Das sind Schöngeister, Menschen, die sich daran erfreuen, wenn zarte Prosa ungehemmt erblühen kann.</p>
<p>Vor dem Erscheinen meines ersten Buchs rief der Verlag sieben saudische Scheichs an, neun Dax-Chefs sowie den Sultan von Brunei. Ferner Warren Buffett und Carlos Slim. Dadurch kam genug Geld zusammen, um insgesamt zwölf Mal vor der Tagesschau einen Einminüter schalten zu können. </p>
<p>Und das Tollste daran: Keiner dieser großzügigen Kulturfreunde wollte eine Gegenleistung &#8211; keine Widmung im zweiten Buch, keinen Assistenten des Kommissars mit seinem Namen. Nicht mal ein signiertes Exemplar wollten die haben.</p>
<p>Der Maschmeyer hat übrigens, so kann man <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,804857,00.html">hier</a> nachlesen, bereits andere wesentliche Kulturgüter unterstützt. So hat er angeblich die Rechte an der Biografie Gerhard Schröders erworben. Auch das finden manche jetzt seltsam, doch auch hier kann ich als alter Medienhase Entwarnung geben. Völlig normal. Nur eine Politikerbiografie besitzt der? Lächerlich. Friedrich Karl Flick hatte mindestens zwanzig in der Tasche.</p>
<p><em>Anmerkung: Dieses Blog hat keine Share-Buttons. Wenn Ihnen dieser Text gefällt, können Sie ihn aber gerne ausdrucken und vor dem Hauptbahnhof verteilen. Vielen Dank.</em></p>
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		</item>
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		<title>Alle Jahre wieder: The wunderfull Weihnachts-Poem</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 08:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[A Weihnachts poem When the snow falls wunderbar And the children happy are, When the Glatteis on the street, And...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>A Weihnachts poem</strong></p>
<p>When the snow falls wunderbar<br />
And the children happy are,<br />
When the Glatteis on the street,<br />
And we all a Gluehwein need,<br />
Then you know, es ist soweit:<br />
She is here, the Weihnachtszeit.</p>
<p>Every Parkhaus is besetzt,<br />
Weil die people fahren jetzt<br />
All to Kaufhof, Mediamarkt,<br />
Kriegen nearly Herzinfarkt.<br />
Shopping hirnverbrannte things<br />
And the Christmasglocke rings.</p>
<p>Merry Christmas, merry Christmas,<br />
Hear the music, see the lights,<br />
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnachvt,<br />
Merry Christmas allerseits …</p>
<p>Mother in the kitchen bakes<br />
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks<br />
Daddy in the Nebenraum<br />
Schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum<br />
He is hanging auf the balls,<br />
Then he from the Leiter falls …</p>
<p>Finally the Kinderlein<br />
To the Zimmer kommen rein<br />
And es sings the family<br />
Schauerlich: “Oh, Christmastree!”<br />
And then jeder in the house<br />
Is packing die Geschenke aus.</p>
<p>Merry Christmas, merry Christmas,<br />
Hear the music, see the lights,<br />
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,<br />
Merry Christmas allerseits …</p>
<p>Mama finds unter the Tanne<br />
Eine brandnew Teflon-Pfanne,<br />
Papa gets a Schlips and Socken,<br />
Everybody does frohlocken.<br />
President speaks in TiVi,<br />
All around is Harmonie.</p>
<p>Bis mother in the kitchen runs:<br />
Im Ofen burns the Weihnachtsgans.<br />
And so comes die Feuerwehr<br />
With Tatü, tata daher,<br />
And they bring a long, long Schlauch<br />
And a long, long Leiter auch.<br />
And they cry &#8211; “Wasser marsch!”,</p>
<p>Merry Christmas, merry Christmas,<br />
Hear the music, see the lights,<br />
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,<br />
Merry Christmas allerseits…*</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.cu-pr.com/">Ina Christou</a> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fünf Dinge, die man aus den Patzern von Google+ lernen kann</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 07:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cyberspace]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Plus]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfangs war ich, wie die meisten Techies, von Google+ verzaubert. Das Design schien so clean, Facebook wirkte dagegen wie Myspace...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfangs war ich, wie die meisten Techies, von Google+ verzaubert. Das Design schien so clean, Facebook wirkte dagegen wie Myspace anno 2008. Die Idee mit den Circles war hübsch. Und der Umstand, dass meine <a href="http://tom.hn/tomplus">Followerzahl</a> (unergründlicherweise) schneller stieg als der Dax nach einer Leitzinssenkung, bediente meine Eitelkeit.</p>
<p>Inzwischen bin ich eher genervt. Bald ein halbes Jahr gibt es Google+ jetzt. Seitdem warte ich auf jene Features und Upgrades, die das noch etwas unausgegorene Social Network (SN) voll nutzbar machen würden. Hallo Mountain View, kommt da noch was?</p>
<p>Slate hat kürzlich schon einen <a href="http://www.slate.com/articles/technology/technology/2011/11/google_had_a_chance_to_compete_with_facebook_not_anymore_.html">Nachruf auf Google+</a> geschrieben. Halte ich für leicht übertrieben. Ich glaube, es zuckt noch. Aber möglicherweise nicht mehr allzu lange, wenn Google in der Weiterentwicklung dieser guten Idee weiter so uninspiriert und schildkrötenartig vorgeht. Vielleicht wird&#8217;s ja noch. Auf jeden Fall kann man aus den Patzern von Google+ meines Erachtens ein paar Sachen lernen:</p>
<p><strong>1. Beta ist tot:</strong> Alles als Beta zu bezeichnen, das war so eine nerdige Web-2.0-Sache. Auch Google+ wurde als Beta deklariert &#8211; also als mit Fehlern behaftetes Produkt, nicht ausgereift, ohne sämtliche eigentlich notwendigen Feeatures. Irgendjemand bei Google hat da wohl nicht mitgekriegt, dass webbasierte Anwendungen inzwischen ein Massenphänomen sind &#8211; ein Consumer Product. Die Erwartungshaltung des Massenpublikums ist aber, dass ein Produkt von Anfang an perfekt zu sein hat. War es aber nicht. Wer in den Massenmarkt will, muss statt Beta <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Entwicklungsstadium_(Software)#Release_Candidate.2FPrerelease">RTM</a> anbieten. Mindestens.</p>
<p><strong>2. APIs sind Pflicht, nicht Kür:</strong> Die Schnittstellen sollten bei Google+ später kommen. Nach bald einem halben Jahr fehlen sie immer noch. Damit ist die Software ein bisschen wie ein Auto, das man ohne Lenkrad geliefert bekommt &#8211; mit dem Versprechen, das werde irgendwann nachgeliefert. Man kann sich reinsetzen, aber nicht fahren. Und so darf man auf Google+ rumhängen, die antediluvianische Fülle von Einträgen der Herren Scoble und Kawasaki lesen &#8211; zu Posterous, Instagram oder Twitter crossposten kann man nicht. Im Rückblick war es ziemlich arrogant zu glauben, man könne ein neues SN etablieren, dass nicht von Anfang an mit den wichtigsten existierenden Diensten verzahnt ist.</p>
<p><strong>3. Nicht unter dem Industriestandard bleiben:</strong> Man muss nicht der erste sein, sondern nur der beste. Selbst wenn einem das zu phrasenhaft erscheint &#8211; als Angreifer darf Google Plus zumindest nicht unter dem Standard (i.e., Facebook) bleiben. Tut es aber. Die neuen <a href="http://www.google.com/+/business/">Pages</a> sind das beste Beispiel. Es handelt sich um standardisierte Seiten, nach deren Ansicht man sich fragen muss, warum Mountain View für diese lahme Kopie von Facebook Pages über vier Monate gebraucht hat. Offenbar kann man nicht einmal mehrere Admins ernennen, eigenes HTML ist auch nicht.</p>
<p><strong>4. Nicht trödeln:</strong> Apropos Kopieren &#8211; Facebook brauchte nur zehn Wochen, um das Circle-Feature von Google+ zu stibitzen und zu implementieren. Bei Google+ ist über vier Monate nach dem Start featuremäßig noch nichts Wesentliches passiert.</p>
<p><strong>5. Lasst 1000 Blumen blühen:</strong> Wenn man ein komplexes technisches System bereitstellt, ist man oft überrascht, was die User damit anstellen. Das gilt für das gesamte Internet, aber auch für SNs. Als G+-User Accounts mit Pseudonymen oder Firmenseiten anlegten, ging Google sofort dazwischen. Ein Riesenfehler: All jenen,die geglaubt hatten, Google+ sei eine große neue Spielwiese mit dem anarchistischen Potenzial von Twitter, wurde so signalisiert, dass es sich vielmehr um einen Englischen Rasen mit Stiefmütterchen-Rabatten handelt. Eine &#8220;Macht doch,was Ihr wollt&#8221;-Philosophie wäre dem Projekt vermutlich dienlicher gewesen.</p>
<p>Update: Ein sehr guter Artikel über die UI-Probleme von G+ findet sich <a href="http://lemontreepresse.de/google/">hier</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kambrium oder Kollaps?</title>
		<link>http://www.netzfundbuero.de/2011/10/27/kambrium-oder-kollaps/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 10:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gerade viel diskutierte These in Sachen Buchmarkt ist, leicht überspitzt, folgende: Die vordigitalen Verlage vereinen in sich die pathologische...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gerade viel diskutierte These in Sachen Buchmarkt ist, leicht überspitzt, folgende:</p>
<p><strong><em>Die vordigitalen Verlage vereinen in sich die pathologische Realitätsverweigerung der Musikindustrie und die gnadenlose Selbstüberschätzung der Zeitungsbranche. Deswegen droht ihnen unweigerlich der Tod (nach langem, qualvollen Siechtum).</em></strong></p>
<p>In Kürze wird es dieser These zufolge praktisch gar keine Verlage mehr geben. Nach dem Verlagssterben werden Autoren ihre Buchstaben entweder selbst durch die Datenpipe pusten. Oder Jeff &#8220;The Devourer&#8221; Bezos wird es für sie tun, als erster, einziger und letzter volldigitaler Verleger des Planeten.</p>
<p>Glaub&#8217; ich nicht.</p>
<p>Was sicherlich stimmt, ist, dass Buchverlage so pfadabhängig sind, dass es jedem technologieaffinen Menschen weh tun muss. Als das Ebook noch nicht da war (aber man schon ahnte, das es bald kommen würde), da sagten sie: &#8220;Niemand will Mankell auf einem Bildschirm lesen.&#8221;</p>
<p>Als Amazon <a href="http://venturebeat.com/2011/05/19/kindle-books-surpass-print/ ">mehr Ebooks als Papierbücher verkaufte</a>, erwiderten sie: &#8220;Na und? Ob wir unsere Bücher auf Papier verkaufen oder digital, das ist doch gehupft wie gesprungen.&#8221;</p>
<p>Als Amazon eigene Verlage gründete, erklärten sie: &#8220;Die köcheln auch bloß mit Wasser.&#8221;</p>
<p>All diesen Paraphrasen ist gemein, dass sie als Stichtagsbetrachtungen absolut zutreffen, jedoch von geringer Halbwertzeit sind. Denn wenn einen das Internet eines lehrt, dann ist es das: Das Web ermöglicht es, eine Dienstleistung oder ein Produkt zu niedrigeren Grenzkosten anzubieten als zuvor im Meatspace. Es reißt außerdem stets die Eintrittsbarrieren für neue Marktteilnehmer nieder. Die Erfahrung lehrt, dass deshalb plötzlich ganz neue Spieler auftauchen. Und die begnügen sich nie damit, das vorhandene, vordigitale Geschäftsmodell zu digitalisieren. Sie erfinden es neu, from the ground up.</p>
<p>Für die etablierten Verlage mag das eine schlechte Nachricht sein, siehe Zeitungsbranche. Aber für die Buchbranche, diese kulturell enorm wichtige Branche, ist es eine großartige. Denn es werden, glaube ich, bald viele neue Verlage entstehen. Sascha Lobo hat sehr richtig erkannt, dass Autoren meist nur schreiben wollen und <a href="http://saschalobo.com/2011/10/25/allgemeine-feststellungen-zur-buchsituation/ ">überhaupt keinen Bock auf den ganzen anderen Kladderadatsch haben</a>, der für ein Buch notwendig ist (mal abgesehen davon, dass sie das meiste davon auch gar nicht könnten, selbst wenn sie es wollten). Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Man ist als Autor schon allein genug, und einen guten Verlag zu haben, der einen unterstützt und an einen glaubt, ist Gold wert.</p>
<p>Michael Arrington hat bei Techcrunch einst darüber sinniert, <a href="http://techcrunch.com/2009/07/30/what-if-the-new-new-york-times/ ">wie die Kostenstrukturen der NYT aussähen, gründete man sie heute komplett neu</a>. Man kann das gleiche Gedankenspiel für Verlage anstellen. Sobald der Vertrieb volldigital ist (das dauert ja nicht mehr soo lange), dann ändert sich das Spiel völlig: Jeder motivierte junge Verleger kann dann einen geilen kleinen Verlag auf die Beine stellen. Er braucht nur ein paar gute Gehirne und DSL. Er muss sich nicht mehr mit Buchhandelsvertretern oder Druckereien herumschlagen. Er kann sich auf das Wesentliche konzentrieren: Guten Autoren helfen, hervorragende Bücher zu machen und diese dann an den Mann zu bringen.</p>
<p>Ich bin mir sicher, dass es da draußen eine Menge frustrierte Großverlagslektoren  gibt, die genau darüber nachdenken. Genauso wie sich Nachrichtenbereich mit Politico, Techcrunch oder Huffpost komplett neue Spieler etabliert haben, wird es auch bei den Bücher laufen. Mit dem Ergebnis, dass es vielleicht in zehn Jahren mehr Verlage geben wird als heute. Was ziemlich cool wäre. Also bitte nicht zu sehr über Jeff Bezos aufregen. Der hat ja mal gesagt: &#8220;Heutzutage is das Internet so was, wie die Explosion im Kambrium vor 550 Millionen Jahren.&#8221; Vielleicht gibt es ja bald ein Kambrium für Bücher. Am besten gleich einen geilen Verlag gründen. Es gab nämlich nie eine bessere Zeit, Verleger zu werden als heute.</p>
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		<title>Mordsdinner</title>
		<link>http://www.netzfundbuero.de/2011/10/25/mordsdinner/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 12:46:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Teufelsfrucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Großregion-Krimilesenacht am 19.11.2011 gibt es Lesungen zahlreicher Autoren aus Deutschland, Belgien und Luxemburg. Ich lese dort aus Teufelsfrucht....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Großregion-Krimilesenacht am 19.11.2011 gibt es Lesungen zahlreicher Autoren aus Deutschland, Belgien und Luxemburg. Ich lese dort aus <a title="Teufelsfrucht" href="http://www.netzfundbuero.de/teufelsfrucht/">Teufelsfrucht</a>. Ein guter Grund zu vorbeikommen, ist auf jeden Fall das Essen:</p>
<p><strong>18:30h Eröffnung mit einem Aperitif  - </strong>Pâté de Riesling incisé à vif (Rieslingpastete)</p>
<p><strong>19:00h Tullio Forgiarini - </strong>Un compressé d’Harry Cover et autre (Bohnensuppe)</p>
<p><strong>19 :30h Aline Kiner - </strong>Risotto de blé des Gaulois (Dinkelrisotto)</p>
<p><strong>20:00h Marco Schank - </strong>20:30h Pause</p>
<p><strong>20:50h Wolfgang Brenner - </strong>Marc Assassiné déconfit et marrons-nous (Wildschwein mit Esskastanien)<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>21:20h Armel Job - </strong>Une tartine d’Herve aux liégeois, disaient-ils (Brot mit belgischem Käse)<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>21:50h Tom Hillenbrand </strong><strong> - </strong>Le fruit du diable… peut-être celui-là aussi (Obstsalat)</p>
<p><strong>ab 22:30h</strong> Playlist mit Filmmusiken reloaded by Hans Fellner</p>
<p><a href="http://www.ipw.lu/_new_page/fr/?page=manif&amp;detail_id=189">Mehr Infos zum Event.</a></p>
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		<title>Selbst ist der Geek</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 17:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cyberspace]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmassaker]]></category>
		<category><![CDATA[Supergeek]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/10/apple1997.jpeg"><br />
</a>Meine Webseite war etwas angegraut, manche sagten: Krautig. Deshalb hat sie seit heute ein neues Design. Weniger Kleinkram, Konzentration auf meine Projekte, das war das Ziel. Wie fix sich etwas heute umsetzen lässt, ist vor allem ein Beweis dafür, was für ein hervorragendes, deppentaugliches CMS WordPress geworden ist. Die meiste Zeit ging für das Sichten der Zillion von Themes drauf, die es da draußen gibt. Ich entschied mich zum Schluss für React von <a href="http://thethemefoundry.com/">The Theme Foundry</a>.</p>
<p><a href="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/10/apple1997.jpeg"><img title="apple1997" src="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/10/apple1997.jpeg" alt="" width="800" height="600" /></a></p>
<p>Die Installation der neuen Optik dauerte dann ca. eine Minute. Das Anpassen von Bildern und Inhalten weitere drei bis vier Stunden. Selbst ist der Nerd, die Kosten der ganzen Umstellung: 50 Euro.</p>
<p>Ich erinnere mich daran, wie bei meinem ersten Arbeitgeber im Jahr 2000 fix eine Webseite für ein Magazin her musste. Eine Düsseldorfer Edelagentur baute zunächat eine Platzhalterseite mit einem halben Dutzen Unterseiten in Flash. Dafür berechnete sie uns, wenn ich mich recht entsinne, so an die 20.000 Euro.</p>
<p>Screenshot: Apple.com im Jahr 1997</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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