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Posts from the ‘Tests’ Category

Crosstown Traffic im Aptera

März 25th, 2009

Tom

Wired’s Autopia fährt mit einem Prototypen des Aptera durch Manhattan. Sieht viel versprechend aus:

“Lalala meck meck” oder warum mir Twitter schon nach 5 Tagen mächtig auf den Zeiger geht

Februar 2nd, 2009

Tom

Eigenlich soll man sich neue Dinge ja zunächst eine Zeit lang anschauen, bevor man gleich rumnölt. Da gilt sicherlich auch für Twitter, das ich seit dem 28. Januar benutze.

Ich nöle trotzdem ein bisschen.

Im großen und ganzen finde ich den Dienst recht kurzweilig und es macht mir Spaß, damit zu experimentieren. Es ist interessant, zu verfolgen, was z.B: Kollegen wie Christian Stöcker oder Holger Schmidt so machen und meinen. Und es ist mir klar, dass nicht jeder Tweet aus 140 schnell hingeknallten Zeichen einen brillanten Gedanken enthalten kann. Entertainment & diversion, das reicht.

Aber was da teilweise durch mein Handy düdelt, macht mich wahnsinig müde.

Ich hatte gedacht, ich erführe, was die Leute denken. Machen. Lesen. Stattdessen bekam ich in den vergangenen Tagen eine ziemlich absurde Form der Liveberichterstattung reingedrückt, weil erst DLD war und dann Davos.

Klaro, auf Konferenzen sitzt man in überheizten Sälen herum und langweilt sich. Also spielt man mit seinem Telefon herum und twittert man ein bisschen, vielleicht auch ein bisschen zu viel. Aber muss man wirklich das gestanzte Gewäsch von Angela Merkel durch den Äther jagen? Kostproben:

heiko merkel: the crisis opens new opportunities for a better and more sustainable world #davos09

heiko merkel: an international crisis can only be solved on an international level #davos09

Das ist Luft, und sie ist nicht mal heiß. Heiko Hebig, der dies und allerlei anderes Zeugs vom WEF getwittert hat, schätze ich seit Jahren außerordentlich – wegen seines Blogs, seiner Ideen, seiner tollen Fotos. Aber diese Politiker-Tweets fressen nur Bandwidth. Sie sind langweilig, inhaltsleer und bar jeden Esprits. Wenn ich PMs der Kanzlerin haben möchte, dann abonniere ich Ihren Presseverteiler.

Noch schlimmer als Konferenzen sind offenbar sportliche Großereignisse. Ich interessiere mich überhaupt nicht für Sport, kann aber nachvollziehen, dass so ein Superbowl-Finale für echte Fans eine wahnsinnig emotionale Sache ist.

Trotzdem war ich schwer genervt, als ich auf meinem iPhone am heutigen Morgen 22 neue Tweets des – ebenfall höchst geschätzten – Kollegen Thomas Knüwer vorfand. In denen geriert er sich als postpubertärer Chefgröler (oder meintewegen twitternder Cheerleader). Ein paar Kostproben gefällig? Gerne:

tknuewer Cheeziest anthem EVER! #superbowl

tknuewer wtf #superbowl

tknuewer SHIT! #superbowl

tknuewer good challenge!

tknuewer lalala meck meck meck! no touchdown!!!! #superbowl

Lalala meck meck meck? Da macht sich bei mir dann doch eine gewisse Produktenttäuschung breit.

Zwitscherzwitscher!

Januar 28th, 2009

Tom

    follow me on Twitter


    Kfz-Zulassung in 17 einfachen Schritten

    September 26th, 2008

    Tom

    Hinweistafel in der Kfz-Zulassungsstelle Hamburg-Mitte. War dann aber doch einfacher, als es aussieht.

    Service de Luxe bei der Telekom

    August 22nd, 2008

    Tom

    Nein das ist keine ironische Überschrift. Heute morgen war meine DSL-Leitung fratze und ich habe die Telekom-Störungsstelle angerufen. Nach dem ersten Klingeln ging ein freundlicher Herr an den Apparat. “Ja, Herr Hillenbrand, ich sehe ihre Nummer, ich ruf mir das kurz auf”. Zwei Minuten später ging alles wieder, und der Techniker versprach einen weiteren Rückruf nachdem er seinen Komplettcheckup beendet habe. Kam weitere drei Minuten später.

    Also ich finde, das ist ziemlich ordentlich, hervorragend geradezu. Wenn ich ein Zyniker wäre, würde ich vermuten, dass meine Nummer automatisch auf eine VIP-Leitung weitergeroutet wird. Das würde ich aber wundern (ich habe keinen Journalistentarif oder so etwas). Außerdem ist es schon das zweite Mal, das mir so etwas passiert, das letzte Mal an einem Sonntag, auch da gings fix.

    Mit dem VW Phaeton zum Discounter

    August 7th, 2008

    Tom

    Er hat keine Grandezza und ist so wertbeständig wie ein koreanischer Laptop: Als Neuwagen ist VWs Luxuslimousine Phaeton eine ziemliche Enttäuschung. Als Gebrauchter ist das Auto hingegen ein Schnäppchen – mit Features, die eigentlich jede Familienkutsche haben sollte. (Weiter bei Spon)

    Alle meine Autokolumnen gibt auf www.abgewuergt.de

    In Geiselhaft bei Cuil

    Juli 29th, 2008

    Tom

    Okay, ich gebe es zu. Manchmal google ich mich selber. Dabei wetteifere ich mit zwei Namensvettern um die vorderen Plätze. Der eine ist Profifußballer in der ersten Liga, der andere ist ein Forscher an einem Max-Planck-Institut. Meistens liege ich hinter den Kollegen, manchmal auch vor Ihnen.

    Als jetzt die als Google-Nemesis gehypte Suchmaschine Cuil.com startete, habe ich mich gleich mal gecuilt. Resultat: Ich bin kein Top-Treffer, der Kicker und der Doc allerdings auch nicht. Laut Cuil ist der Benediktinerabt Thomas Hillenbrand aus der Blue Cloud Abbey viel wichtiger als wir.

    Kann ja sein. Unter “thomas hillenbrand journalist” finde ich zwar Einträge zu mir, aber sie sind mit dem Konterfei von Hanns-Martin-Schleyer versehen. Und als Subkategorien zu meinem Profil gibt Cuil “VfB Stuttgart” und “Mondkrater” an. Ich würde sagen: Suchindex löschen, nochmal von vorne anfangen.

    Einmal Facebook, immer Facebook!

    Juli 10th, 2008

    Tom

    Und damit meine ich nicht, dass Facebook die zurzeit beste Social-Network-Seite ist. Ist sie vielleicht, aber mir wird es allmählich fad. Sehr fad. Weder interessiert mich noch, dass meine Bekannten jeden Tag zur Arbeit müssen (“Horst is at work”), noch möchte ich wissen, wer mit welchem deutschen Philosophen kompatibel ist (“John thinks like Leibniz”).

    War vier Wochen lang wahnsinnig spannend, aber inzwischen ödet es mich wahnsinmig an.Deshalb möchte ich aus dieser Schnatter-WG ausziehen. Meine Sachen und meine Möbel möchte ich gerne mitnehmen, aber das gestaltet sich schwierig.

    Man kann seinen Facebook-Account nämlich offenbar nicht komplettt löschen, sondern nur deaktivieren (und später ggf. wieder aktivieren). oder um im Bild zu bleiben. “Du kanst gehen, aber Deine Bücher/Kochutensilien/Teppiche bleiben hier. Vielleicht willst Du ja mal wieder einziehen.” In den FAQs steht dazu auch nix.

    Update 11/07/08: Facebook verspricht mir per Mail, sich um die Löschung meines Profils zu kümmern. Bin gespannt.

    Update 13/07/08: Ich bin getilgt, so wie es aussieht.

    Facebook Support
    to xxxxxxx@netzfundbuero.de
    date Sat, Jul 12, 2008 at 7:49 PM
    subject Re: Re: Deleting account information / xxxxxxxx@netzfundbuero.de

    Hi Thomas,

    We have deleted your profile information and removed your email address from our login database. Let me know if you have further questions.

    Thanks for contacting Facebook,

    Audrina
    User Operations
    Facebook

    Was das iPhone alles nicht kann

    März 29th, 2008

    Tom

    Beinahe täglich finde ich bei der Nutzung des wunderschönen iPhones weitere Non-Features – Funktionen, ohne die ein modernes Smartphone eigentlich undenkbar ist. Aber das ist Steve natürlich mal wieder blunzn.

    Kontakte lassen sich nicht per SMS oder Email weiterleiten.
    Die Adressbuchsuche durchsucht nicht die Funktionsbezeichnungen (z.B HNO-Arzt, Anwalt etc.).
    Im Adressbuch tauchen Faxnummern in der Liste vor den Telefonnummern auf – das merkt man natürlich erst, wenn man das Gefiepse hört.
    SMS lassen sich nicht weiterleiten.
    An Emails lassen sich aus der Mail-Anwendung keine Fotos attachen
    Man kann das unfassbar dämliche Apple-T9 nicht abklemmen
    Das blöde MobileMe-Mail hat keinen Spam-Button
    Das verdammte MobileMe-Mail hat keine Suchfunktion
    Man kann über einen Kalendereintrag mit Ortsangabe nicht per Hyperlink zu Google Maps gelangen.
    Die Suchfunktion für Kontakte befindet sich zwischen den Knöpfen “A” und “Neuer Kontakt”, sodass man jedes mal versehentlich eine neue Karteikarte anlegt
    Das Mailprogramm hat keine Landscape-Ansicht
    Das Mailprogramm hat keine breite Qwerty-Tastatur im nicht vorhandenen Landscape-Modus
    Keine MMS
    Keine Speicherkarte
    Keine Videokamera
    Keine vernünftige Kamera
    Kein Multitasking
    Synchronisieren ist Glückssache (Kontakte, Kalender abgleichen ist Grütze – trotz me.com)
    Keine Themes (siehe MobileCrunch)

    Part of an ongoing series …

    Verdammt nah dran am Googlephone

    Dezember 21st, 2007

    Tom

    Bis das Googlephone (also Handys mit dem Betriebssystem Android) auf den Markt kommen, wird es noch dauern – im HIer und Jetzt mausert sich aber der Blackberry immer stärker zu einem alternativen Googlephone.

    Gmail, Google Maps und viele andere mobile Applikationen funktionieren nur auf wenigen Handys (Maps zum Beispiel nicht auf Nokia-Geräten) – auf der Brombeere laufen sie jedoch alle:

    Gmail: Gibt es für viele Handys, für den Blackberry gibt es jedoch eine spezielle Version, die alle Nachrichten im Hintergund lädt und bei neuen Nachrichten eine Benachrichtigung sendet.

    Google Maps 2.0: Erkennt auch ohne GPS den eigenen Standort

    Google Calendar: Für den Kalender gibt es seit einigen Tagen ein kleines Programm namens Google Sync, dass den Blackberry-Kalender over the air mit dem Google Calendar synchronisiert – und zwar in beide Richtungen. Funktioniert mit keinem anderen Handy.

    Google Updater: Es gibt auch eine spezielle Software, die die ganzen Anwendungen automatisch aktualisiert.

    Das ist zumindest ein Dreiviertel GPhone. Funktionierte im Test alles makellos und ohne Abstürze.

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