Auch Facebook bietet Variante von Google Zeitgeist an. In einer Auswertung hat das Unternehmen untersucht, welche Begriffe 2012
“am häufigsten in den Statusmeldungen aufgetaucht sind. Zusätzlich hat Facebook zusammengestellt, an welchen Orten die Menschen am häufigsten eingecheckt haben und welche Songs sie 2012 am meisten gehört haben.”
Das gleiche gibt es auch für Checkins:
Und für Musik:
Aussage des Ganzen? Vermutlich keine, außer das Facebook-User recht selten Wolfgang Petry hören.
Bildquelle: Facebook (per Pressemitteilung)
Sind die Likes auf Facebook wirklich alle echt? Seit das Netzwerk in meinem Stream mehr Werbung zeigt, fallen mir des öfteren Seltsamkeiten auf. Einige der gezeigten Seiten scheinen nicht zu den Personen zu passen, welche diese angeblich geliked haben.
In vielen Fällen stellt sich bei Nachfrage heraus, dass der Betreffende tatsächlich Fan von Coldplay, Lothar Matthäus oder der FDP ist. Aber nicht immer: Ein Rundruf im Facebook-Freundeskreis förderte unter anderem folgende Fälle zutage:
1. Der Social-Media-Experte B. fand in seiner Like-Liste die Seite “Need for Speed”,die er nach eigenen Angaben nie angeklickt hat.
2. Die Verlagsmitarbeiterin G. outete sich in den Streams ihrer Freunde als American-Express-Fan, gibt aber an, deren Seite nie geliked zu haben.
3. Der jazzbegeisterte Videogame-Redakteur T. fand unter seinen mageren 51 Fanpages auch den Prollrapper Denone, den er bis dato gar nicht kannte. Als er auf das Icon klickte, wurde er nach eigenen Angaben seltsamerweise direkt zu diesem Youtubevideo weitergeleitet.
Wie passiert so etwas? Mehrere Möglichkeiten sind denkbar:
1. Es handelt sich um Userfehler: Klickdemenz wäre denkbar, ferner Internet-Legasthenie oder Like-Amnesie.
2. Skrupellose SEO/Marketing-Ärsche haben eine Sicherheitslücke in Facebooks Plattform gefunden und jubeln den Nutzern nun Like-Spam unter.
3. Facebook lässt unter der Hand zu, dass sich Firmen Likes unbeteiligter Nutzer kaufen.
Das dritte erscheint mir, trotz der enormen Pressionen, die seit dem glücklosen Börsengang auf Facebook ruhen, äußerst unwahrscheinlich. Beunruhigend sind jedoch Berichte, nach denen es auch wesentlich größere Fälle gibt als das oben angeführte Kleinklein. Zum Beispiel bei Oracle, wo Nutzer ohne ihr Wissen auf Fanpages transferiert und/oder möglicherweise sogar wider Willen zu Fans gemacht wurden. In den USA zeigten im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen zudem die Profile eingefleischter Barack-Obama-Anhänger offenbar Likes für dessen Widersacher Mitt Romney an.
Momentan sieht es noch so aus, als ob sich diese Geschichten verhältnismäßig leicht aufklären ließen. Man kann das Ganze vermutlich auf ein paar schwarze Schafe unter den Marketern zurückführen.
Mein Gefühl ist dennoch, dass diese Sache viel größer wird. Denn das Kernproblem ist nicht irgendein Black-Hat-Marketer. Das Kernproblem ist, dass Facebook beschlossen hat, seine Nutzer in dieser Weise zu verkaufen. Durch die neuerdings aggressiv in den Streams, dem sanctum sanctorum der Site, präsentierten Anzeigen wird der User wider Willen zu einem Testimonial gemacht.
In dieser Weise für Werbung benutzt zu werden, das ist etwas völlig anderes, als im Freundeskreis mit einem einzeiligen Like-Statusupdate aufzutauchen.
Facebook muss dringend höhere Werbeeinnahmen und effektivere Anzeigen vorweisen, da viele die Ads des Netzwerks für ineffektiv halten. Und darum ballert der Zuck unsere Streams nun mit diesen Usertestimonials voll. Ich glaube, das ist ein großer Fehler. Denn unabhängig davon, ob jemand eine Seite tatsächlich geliked hat oder nicht, ist es ihm möglicherweise unangenehm, in einer derart prominent platzierten Werbeanzeige aufzutauchen.
Sicherlich steht irgendwo in den Nutzungsbedingungen, dass Facebook das alles darf. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass sich viele Nutzer instrumentalisiert fühlen werden.
Da köchelt was. Wer das nicht glaubt,der muss nur auf die Fanpage von Oracle schauen.
Nachtrag: Wen Ihr so geliked habt, könnt Ihr unter http://www.facebook.com/EUER_WERTER_NUTZERNAME/favorites sehen.
Wanted to pin this pic from Facebook to Pinterest. Not possible. The Zuck wants you to share all your stuff with him, but it obviously is a one-way-street. Not that it really is their stuff. The pic in question is a PR shot of one-star-chef Léa Linster and myself (yes, sorry – I was shamelessly plugging my books again).
While I do not own the rights, I have the permission to use the pic for book PR purposes. I have the hi res on my Mac somewhere. But it was easier to google it and then pin it from my publishers Facebook page. Well, turns out it wasn’t easy. It wasn’t even possible.
On Foursquare there is an Overshare medal for people who check in too often. Maybe there should be an Undershare badge for The Zuck.
So. We move our content to Facebook and then we cannot link/convert/pin it to other services. I know this is old news to most of you. It is old news to me, too. But the human mind is a repression machine and the last bunch of lolcatz pics made me forget how seriously skewed fucked up this content distribution model is. Content concentration model, more like. Their whole IPO is based on sucking up your thoughts, deeds, creeds and baby pics with a Hoover the size of a fucking planet and not giving it back. Ever.
This Pinterest thing just exemplifies that. No more. no less.
Vor einigen Wochen habe ich zum Verkaufsstart meines Krimis “Teufelsfrucht” ein kleines Social Media-Gewinnspiel losgetreten (siehe auch diesen Artikel im Buchreport). Denn obwohl Bücher immer noch vornehmlich in Buchläden verkauft werden glaube ich als Webjunkie, dass bei der Vermarktung von Literatur übers Internet noch viel mehr geht.
Nun wollte ich Interessierten ein kleines Update geben, wie sich das Ganze entwickelt. Zunächst ein paar Worte zur Funktionsweise des Gewinnspiels, dass ich mittels des (großartigen) Webtools Launchrock erstellt habe:
Jeder, der sich unter teufelsfrucht.eu anmeldet, erhält via Email einen unique link, den er im Web teilen kann. Der Text der Mail:
Danke fürs Mitmachen!
Bitte teilen Sie Ihren Link via Twitter, Facebook oder Email mit Bekannten – das erhöht Ihre Chance auf ein vom Autor signiertes Freiexemplar: http://teufelsfrucht.eu/xm7lw).
Wenn Sie Ihre Email erneut eingeben, können Sie sehen, wie viele Ihrer Freunde sich bereits angemeldet haben.
Viel Glück! Ihr Tom Hillenbrand
Die Analyse-Software von Launchrock wertet für mich aus, wer die meisten Leute auf mein Buch aufmerksam gemacht hat. Wie genau geht das? Launchrock zählt die Menschen, die über einen bestimmten unique link (z.B. teufelsfrucht.eu/23erds4) auf die Seite gekommen sind und sich angemeldet haben.
Die fünf Top-Sharer bekommen von mir dann signiertes Buch zugeschickt.
Getrommelt habe ich für diese Aktion über meinen Twitter-Account und meine Autorenpage bei Facebook; auch auf der Facebook-Seite meines Verlags Kiepenheuer & Witsch wurde das Gewinnspiel beworben.
Bis zum 1. Mai 2011 hatten 3435 Personen teufelsfrucht.eu aufgerufen; gut 10 Prozent (356 Personen) haben sich für das Gewinnspiel angemeldet und ihre Email-Adresse hinterlegt. Launchrock erlaubt es mir, die Mailadressen der angemeldeten User zu sehen; ferner das Datum, die generierten Clicks und die Anzahl der Menschen, die über einen bestimmten dazugekommen sind.
Die überwiegende Zahl der User (258) hat demnach niemand neues in das Spiel hereingezogen. Das heißt entweder, dass diese User das Prinzip nicht verstanden haben (unwahrscheinlich) oder aber dass keiner ihrer Freunde/Follower den unique link geklickt hat.
Auf der anderen Seite gibt es ein paar Megabotschafter. Über den Topsharer sind 56 Leute auf das Buch aufmerksam gemacht worden, 22 von ihnen haben sich angemeldet. Die Top-10-Sharer haben 70 Menschen reingeholt und sind für 191 PIs verantwortlich.
Ich habe zudem Google Analytics über die Seite laufen lassen (allerdings wegen technischer Probleme nicht vom ersten Tag an, sodass die Zahlen nicht ganz perfekt sind). Das Interessanteste sind die Zugriffsquellen:
Twitter spielte offenbar als Verbreitungsquelle kaum keine Rolle – die Leute kommen über Facebook (25%) oder über den direkten Link (55%), was darauf hindeutet, dass viele das Gewinnspiel über die gute alte Email geteilt haben. Easywin ist übrigens eine Gewinnspielplattform (die ich nicht angeschrieben hatte).
Ist das jetzt ein Erfolg? Angesichts des minimalen Aufwands von ca. 3 Stunden, um die kostenlose Launchrock-Seite einzurichten, zumindest ein kleiner, finde ich. Das Experiment zeigt zudem, dass Buchleser nicht “irgendwie offline” sind, wie es manche Leute in der Verlagsbranche immer noch zu glauben scheinen.
Man muss sich mal,überlegen, wie so eine Aktion liefe wenn man:
Ich werde die Launchrock-Aktion noch bis zum 15.5. laufen lassen, dann wird das Gewinnspiel geschlossen.
Trotz E-Book und Amazon werden Bücher auch heutzutage vornehmlich im Buchladen verkauft – als Social-Media-Junkie glaube ich aber, dass die Vermarktung von Literatur hierzulande noch allzu traditionell läuft.
Deshalb versuche ich für meinen demnächst bei Kiepenheuer & Wirtsch erscheinenden Roman etwas Neues: Ich verschenke signierte Exemplare meines Buches. Und zwar an jene “Botschafter”, die meinen Krimi “Teufelsfrucht” via Social Media am tatkräftigsten bewerben.
Das funktioniert folgendermaßen: Jeder, der sich unter teufelsfrucht.eu anmeldet, erhält einen individuellen Link, den er im Web teilen kann. Eine Software von Launchrock wertet für mich aus, wer die meisten Leute auf mein Buch aufmerksam macht (i.e. Launchrock zählt die Menschen, die sich über einen bestimmten unique link angemeldet haben).
Die Top-Sharer bekommen dann ein von mir signiertes Exemplar von “Teufelsfrucht: Ein kulinarischer Krimi” zugeschickt.
Mit der Aktion will ich zum einen Werbung für mein Buch machen; zum anderen interessiert mich, ob überhaupt genügend Krimileser auf Social-Media-Plattformen aktiv sind, um die Aktion zu einem Erfolg zu machen. Daten & Ergebnisse des Experiments werde ich nach dem Ende der Aktion auf meiner Webseite präsentieren.
Über Feedback freue ich mich!
Die Deutsche Post hat gerade eine Plattform für Textverkäufe eröffnet. Sie heißt DieRedaktion.de und ist laut Pressemitteilung ein “Online-Marktplatz für Qualitätsjournalismus”. Seltsam erscheint mir, dass gerade die Post solch ein Portal aufzieht.
Noch seltsamer finde ich, dass in der PM auch davon die Rede ist, Corporate Publishing-Dienstleister, also von Unternehmen für ihre Schalmeien bezahlte Agenturen, würden auf der Plattform ebenfalls Texte einstellen. (Das fiel zuerst Freischreiber.de auf)
Wenn DieRedaktion wirklich eine Plattform für Qualitätsjournalismus wäre, müsste sie eigentlich darauf achten, dass es nicht zu einer Vermischung von PR und Journalimus kommt. Wie unsensibel der Konzern bei diesem Thema jedoch zu sein scheint, zeigt das Testimonial, mit dem DieRedaktion seit Tagen auf ihrer Seite und in Mediendiensten wie Turi2 wirbt:
Der hier abgebildete Herr ist laut Bildtext” Journalist”. Er heißt Sven Hansel und ist laut seinem Xing-Profil tatsächlich Journalist – und außerdem PR-Berater. Er bietet u.a. “Krisen -PR” und “PR-Strategien” an.
Jetzt darf ja jeder machen, was er will, und vielleicht kann man seine PR-Tätigkeit von seiner journalistischen abgrenzen (wobei ich da persönlich skeptisch bin). Hansel muss man zugute halten, dass er sich vollkommen transparent verhält. “Ob man das in der Anzeige hätte kenntlich machen müssen, weiß ich nicht. Ich mache jedenfalls aus meinem Portfolio kein Geheimnis, wie Sie (und jeder, den es interessiert) es ja auch meinem XING-Profil entnehmen können”, schrieb er auf meine Anfrage.
Aber was Herr Hansel tut oder nicht tut, ist ja eigentlich auch wurscht. Der Punkt ist: Wenn sich die Post gerade so jemanden als Testimonial aussucht, dann spricht das Bände über ihr Qualitätsverständnis. Die Deutsche Post hat bisher noch nicht auf eine Bitte um Stellungnahme reagiert.
Die Post hat mir inzwischen eine Stellungnahme geschickt.
Die Redaktion sei “eine Plattform im Internet für Inhalte, die Journalisten erstellen. Die Deutsche Post hat dies in Kooperation mit dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV) entwickelt. Auch Unternehmen und Verbänden bietet sie Zugang zu professionellen Beiträgen für die interne und externe Kommunikation sowie die Gelegenheit, Aufträge für Artikel individuell einzustellen. Die Deutsche Post bietet den Zielgruppen der Plattform lediglich die technische Infrastruktur in Gestalt eines virtuellen Marktplatzes. Eine Einflussnahme im Zusammenhang mit angebotenen Beiträgen und ausgeschriebenen Aufträgen findet nicht statt. Da Sven Hansel auch als freiberuflicher Journalist tätig ist, sehen wir in der Veröffentlichung seines Testimonials auf der Plattform keinen Widerspruch.
Nachtrag: Der DJV erklärt auf Anfrage, er sei kein Koop-Partner der Post. Tester des DJV hätten DieRedaktion.de jedoch vorab geprüft (und offenbar für gut befunden). Die Vermischung von Journalismus und PR liege jedoch im Verantwortungsbereich des Betreibers, also der Post.

Gestern hatte ich einen Facebook-Moment. Ich mag das Netzwerk, eigentlich, aber mit Facebook-Moment meine ich nichts Positives. Sondern jene Augenblicke, in denen man merkt, dass einem die Kontrolle über die eigenen Informationen wieder ein bisschen mehr entgleitet. In denen man etwas tut, das man eigentlich gar nicht tun wollte. Wegen Facebook.
In diesem Fall geht es um meine in Gründung befindliche kleine Artikelschmiede, das Textfundbüro. Weil ich bereits viel zu viele Webseiten, Twitter-Accounts und Facebook Pages unterhalte oder administriere, hatte ich mich ganz bewusst dafür entschieden, dass es diesen ganzen Quatsch beim Textfundbüro vorerst nicht geben wird.
Kein Social Media, kein SEO, keine Statusupdates. Stattdessen Visitenkarten aus Papier, eine Telefonnummer und (hoffentlich) ausgeschlafene, schöne Artikel. Sei mal kontrazyklisch, dachte ich mir. Focus on the product. Dieser ganze Quatsch, das lenkt dich nur ab.
Dann beging ich den dämlichen Fehler, Mark Zuckerberg von der Sache zu erzählen.
Das meine ich natürlich im übertragenen Sinne. Ich trug in meinem Facebook-Profil den Namen meiner neuen Firma ein. Ich dachte nicht groß darüber nach, ich tat es einfach, doofer Formularausfüllzombie, der ich manchmal bin.
Zwei Stunden später sah ich, dass mein Freund O. das Textfundbüro auf Facebook geliked hatte. Ich klickte auf den Link. Der führte zu einer Facebook-Page. Ich war verdutzt. Wieso hat mein Journalistenbüro eine Facebook-Page? Habe ich die angelegt?
Jein. Die wird bei der Eingabe eines neuen “Arbeitgebers” im Facebook-Profil offenbar automatisch generiert, sofern die Firma noch nicht in der Datenbank ist.
Da schwirrte sie also plötzlich durchs Netz, die ungewollte Fanseite meiner neuen Marke – hässlich, herrenlos, leer, unadministriert. Rasch beantragte ich die Adminrechte für das Textfundbüro – bevor es jemand anders tut.
Dafür musste ich ein Formular ausfüllen und Facebook gegenüber erklären, dass ich, der Inhaber des Textfundbüros, dazu autorisiert bin, das Textfundbüro zu vertreten. An Eides Statt.
Das ist doch Scheiße. Wieso sitze ich hier vor meinem Rechner und muss irgendwelchen Typen in Kalifornien darlegen, dass ich die Seite meiner eigenen Firma, die ohne meine Wissen (oder meinetwegen: aufgrund meines Unwissens) automatisch angelegt wurde, verwalten und hoffentlich bald wieder löschen darf (so wahr mir Gott helfe)?
Dienstag, 02.12.10, 16.15 Uhr – Nach der abgeschlossenen Eingabe beim Amt für soziale Vernetzung (i.e. Facebook) warte ich darauf, dass Facebook mir die Adminrechte für das Textfundbüro gnädigerweise gestattet.
Dienstag, 02.12.10, 16.28 Uhr – Ich habe nun ein Email erhalten, via enthaltenem Link meine Emailadresse bestätigt und harre fürderhin der weiteren Prüfung meines Antrags.
Dienstag, 29.03.11 – The Zucks Mühlen mahlen langsam, aber: Heute, vier Monate nach meiner Anfrage, hat Facebook mir eine Antwort auf meine Admin-Anfrage geschickt. Am Wording kann man erahnen, dass sich da jemand sehr gründlich mit der Sache befasst hat:
Unfortunately, after further review, you did not meet the requirements to take over the Page in question. At this time we will not be able to provide you admin rights to this Page. We apologize for any inconvenience this may cause.
For more information about this feature, as well as answers to frequently asked questions, please visit Facebook’s Help Center by clicking the link below:
http://www.facebook.com/help/?page=175
Vor einigen Jahren waren RFID-Chips ein großes Thema, und eine Prognose lautete, durch das Taggen von Alltagsgegenständen werde das sogenannte “internet of things” entstehen: Kühlschränke, die mit Milchtüten kommunizieren, Fußbälle, die mit Torpfosten Daten austauschen und so weiter.
Der Erfolg von RFID war zwar bislang überschaubar – aber dieses Experiment im Coca-Cola-Village, einem israelischen Vergnügungspark für Teenager, zeigt, was man mit RFID noch so alles anstellen könnte.
An zahlreichen Objekten des Parks wurden Like-Schilder angebracht – die Besucher haben RFID-Armbänder, die mit ihrem Facebook-Login verknüft sind und können so Objekte direkt faven, was dann in ihrem Stream abgebildet wird.
Interessantes, sicher ausbaufähiges Konzept. Vielleicht ist Facebook Places nur ein Vorläufer von … Facebook Things?














