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	<title>Tom Hillenbrand &#187; Medienmassaker</title>
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		<title>Why Facebook Pisses Me Off: The Pinterest Example</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 07:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wanted to pin this pic from Facebook to Pinterest. Not possible. The Zuck wants you to share all your stuff...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wanted to pin this pic from Facebook to Pinterest. Not possible. The Zuck wants you to share all your stuff with him, but it obviously is a one-way-street. Not that it really is their stuff. The pic in question is a PR shot of one-star-chef Léa Linster and myself (yes, sorry &#8211; I was shamelessly plugging my books again).</p>
<p>While I do not own the rights, I have the permission to use the pic for book PR purposes. I have the hi res on my Mac somewhere. But it was easier to google it and then pin it from my publishers Facebook page. Well, turns out it wasn&#8217;t easy. It wasn&#8217;t even possible.</p>
<p>On Foursquare there is an Overshare medal for people who check in too often. Maybe there should be an Undershare badge for The Zuck.</p>
<p><a href="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-07-um-08.16.00.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1757" title="Bildschirmfoto 2012-02-07 um 08.16.00" src="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-07-um-08.16.00.png" alt="" width="985" height="704" /></a></p>
<p>So. We move our content to Facebook and then we cannot link/convert/pin it to other services. I know this is old news to most of you. It is old news to me, too. But the human mind is a repression machine and the last bunch of lolcatz pics made me forget how seriously <del>skewed</del> fucked up this content distribution model is. Content concentration model, more like.  Their whole IPO is based on sucking up your thoughts, deeds, creeds and baby pics with a Hoover the size of a fucking planet and not giving it back. Ever.</p>
<p>This Pinterest thing just exemplifies that. No more. no less.</p>
<p><a href="http://pinterest.com/pin/107593878567530431/">This rant on Pinterest.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Buchsponsoring durch Industrielle: Ein Insider packt aus</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 14:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als mehrfacher Buchautor möchte ich im Fall &#8220;Maschmeyer bewirbt Wulff&#8221; gerne ein bisschen Licht ins Dunkel bringen. Denn hier wird...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als mehrfacher Buchautor möchte ich im Fall &#8220;Maschmeyer bewirbt Wulff&#8221; gerne ein bisschen Licht ins Dunkel bringen. Denn hier wird etwas hochgekocht, was eigentlich schon lange kalter Kaffee ist. Worum geht es? Der Gründer des Finanzdienstleisters AWD hat für Wulffs Buch &#8220;Besser die Wahrheit&#8221; Werbung für rund 42.700 Euro spendiert. Manfred Bissinger, Geschäftsführer Corporate Publishing bei Wulffs Verlag Hoffmann und Campe <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,804857,00.html">sagt dazu</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir haben damals verschiedene Unternehmer, unter anderem Carsten Maschmeyer angesprochen, ob sie sich an der Vermarktung des Buchs beteiligen würden. Das ist in der Verlagsbranche üblich und ein absolut normaler Vorgang.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und jetzt regen sich da manche auf, das sei ja ungewöhnlich, hanebüchen gar. So etwas sei überhaupt nicht normal, vielmehr habe es ein Geschmäckle. Diesen ahnungslos aufgeregten Leuten rufe ich entgegen: Ihr habt ja überhaupt keine Ahnung, wie die Buchbranche funktioniert.</p>
<p>Es läuft folgendermaßen: Die Verlage haben kein Geld, weil sie jeden Cent an ihre Autoren weitergeben. Es ist folglich völlig logisch, dass sich Verleger oder Lektoren vor Buchveröffentlichungen um Sponsoren bemühen. Fundraising ist deren <em>second nature</em>. Auch das Beuteschema dieser literarischen Mendikanten ist einleuchtend. Es sind nun halt einmal vor allem russische Oligarchen, Kölner Betonbarone und ex-schnauzbärtige niedersächsische Versicherungsmilliardäre, die sich für Literatur interessieren. Das sind Schöngeister, Menschen, die sich daran erfreuen, wenn zarte Prosa ungehemmt erblühen kann.</p>
<p>Vor dem Erscheinen meines ersten Buchs rief der Verlag sieben saudische Scheichs an, neun Dax-Chefs sowie den Sultan von Brunei. Ferner Warren Buffett und Carlos Slim. Dadurch kam genug Geld zusammen, um insgesamt zwölf Mal vor der Tagesschau einen Einminüter schalten zu können.</p>
<p>Und das Tollste daran: Keiner dieser großzügigen Kulturfreunde wollte eine Gegenleistung &#8211; keine Widmung im zweiten Buch, keinen Assistenten des Kommissars mit seinem Namen. Nicht mal ein signiertes Exemplar wollten die haben.</p>
<p>Der Maschmeyer hat übrigens, so kann man <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,804857,00.html">hier</a> nachlesen, bereits andere wesentliche Kulturgüter unterstützt. So hat er angeblich die Rechte an der Biografie Gerhard Schröders erworben. Auch das finden manche jetzt seltsam, doch auch hier kann ich als alter Medienhase Entwarnung geben. Völlig normal. Nur eine Politikerbiografie besitzt der? Lächerlich. Friedrich Karl Flick hatte mindestens zwanzig in der Tasche.</p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>Fünf Dinge, die man aus den Patzern von Google+ lernen kann</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 07:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anfangs war ich, wie die meisten Techies, von Google+ verzaubert. Das Design schien so clean, Facebook wirkte dagegen wie Myspace...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfangs war ich, wie die meisten Techies, von Google+ verzaubert. Das Design schien so clean, Facebook wirkte dagegen wie Myspace anno 2008. Die Idee mit den Circles war hübsch. Und der Umstand, dass meine <a href="http://tom.hn/tomplus">Followerzahl</a> (unergründlicherweise) schneller stieg als der Dax nach einer Leitzinssenkung, bediente meine Eitelkeit.</p>
<p>Inzwischen bin ich eher genervt. Bald ein halbes Jahr gibt es Google+ jetzt. Seitdem warte ich auf jene Features und Upgrades, die das noch etwas unausgegorene Social Network (SN) voll nutzbar machen würden. Hallo Mountain View, kommt da noch was?</p>
<p>Slate hat kürzlich schon einen <a href="http://www.slate.com/articles/technology/technology/2011/11/google_had_a_chance_to_compete_with_facebook_not_anymore_.html">Nachruf auf Google+</a> geschrieben. Halte ich für leicht übertrieben. Ich glaube, es zuckt noch. Aber möglicherweise nicht mehr allzu lange, wenn Google in der Weiterentwicklung dieser guten Idee weiter so uninspiriert und schildkrötenartig vorgeht. Vielleicht wird&#8217;s ja noch. Auf jeden Fall kann man aus den Patzern von Google+ meines Erachtens ein paar Sachen lernen:</p>
<p><strong>1. Beta ist tot:</strong> Alles als Beta zu bezeichnen, das war so eine nerdige Web-2.0-Sache. Auch Google+ wurde als Beta deklariert &#8211; also als mit Fehlern behaftetes Produkt, nicht ausgereift, ohne sämtliche eigentlich notwendigen Feeatures. Irgendjemand bei Google hat da wohl nicht mitgekriegt, dass webbasierte Anwendungen inzwischen ein Massenphänomen sind &#8211; ein Consumer Product. Die Erwartungshaltung des Massenpublikums ist aber, dass ein Produkt von Anfang an perfekt zu sein hat. War es aber nicht. Wer in den Massenmarkt will, muss statt Beta <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Entwicklungsstadium_(Software)#Release_Candidate.2FPrerelease">RTM</a> anbieten. Mindestens.</p>
<p><strong>2. APIs sind Pflicht, nicht Kür:</strong> Die Schnittstellen sollten bei Google+ später kommen. Nach bald einem halben Jahr fehlen sie immer noch. Damit ist die Software ein bisschen wie ein Auto, das man ohne Lenkrad geliefert bekommt &#8211; mit dem Versprechen, das werde irgendwann nachgeliefert. Man kann sich reinsetzen, aber nicht fahren. Und so darf man auf Google+ rumhängen, die antediluvianische Fülle von Einträgen der Herren Scoble und Kawasaki lesen &#8211; zu Posterous, Instagram oder Twitter crossposten kann man nicht. Im Rückblick war es ziemlich arrogant zu glauben, man könne ein neues SN etablieren, dass nicht von Anfang an mit den wichtigsten existierenden Diensten verzahnt ist.</p>
<p><strong>3. Nicht unter dem Industriestandard bleiben:</strong> Man muss nicht der erste sein, sondern nur der beste. Selbst wenn einem das zu phrasenhaft erscheint &#8211; als Angreifer darf Google Plus zumindest nicht unter dem Standard (i.e., Facebook) bleiben. Tut es aber. Die neuen <a href="http://www.google.com/+/business/">Pages</a> sind das beste Beispiel. Es handelt sich um standardisierte Seiten, nach deren Ansicht man sich fragen muss, warum Mountain View für diese lahme Kopie von Facebook Pages über vier Monate gebraucht hat. Offenbar kann man nicht einmal mehrere Admins ernennen, eigenes HTML ist auch nicht.</p>
<p><strong>4. Nicht trödeln:</strong> Apropos Kopieren &#8211; Facebook brauchte nur zehn Wochen, um das Circle-Feature von Google+ zu stibitzen und zu implementieren. Bei Google+ ist über vier Monate nach dem Start featuremäßig noch nichts Wesentliches passiert.</p>
<p><strong>5. Lasst 1000 Blumen blühen:</strong> Wenn man ein komplexes technisches System bereitstellt, ist man oft überrascht, was die User damit anstellen. Das gilt für das gesamte Internet, aber auch für SNs. Als G+-User Accounts mit Pseudonymen oder Firmenseiten anlegten, ging Google sofort dazwischen. Ein Riesenfehler: All jenen,die geglaubt hatten, Google+ sei eine große neue Spielwiese mit dem anarchistischen Potenzial von Twitter, wurde so signalisiert, dass es sich vielmehr um einen Englischen Rasen mit Stiefmütterchen-Rabatten handelt. Eine &#8220;Macht doch,was Ihr wollt&#8221;-Philosophie wäre dem Projekt vermutlich dienlicher gewesen.</p>
<p>Update: Ein sehr guter Artikel über die UI-Probleme von G+ findet sich <a href="http://lemontreepresse.de/google/">hier</a>.</p>
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		<title>Kambrium oder Kollaps?</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 10:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die gerade viel diskutierte These in Sachen Buchmarkt ist, leicht überspitzt, folgende: Die vordigitalen Verlage vereinen in sich die pathologische...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gerade viel diskutierte These in Sachen Buchmarkt ist, leicht überspitzt, folgende:</p>
<p><strong><em>Die vordigitalen Verlage vereinen in sich die pathologische Realitätsverweigerung der Musikindustrie und die gnadenlose Selbstüberschätzung der Zeitungsbranche. Deswegen droht ihnen unweigerlich der Tod (nach langem, qualvollen Siechtum).</em></strong></p>
<p>In Kürze wird es dieser These zufolge praktisch gar keine Verlage mehr geben. Nach dem Verlagssterben werden Autoren ihre Buchstaben entweder selbst durch die Datenpipe pusten. Oder Jeff &#8220;The Devourer&#8221; Bezos wird es für sie tun, als erster, einziger und letzter volldigitaler Verleger des Planeten.</p>
<p>Glaub&#8217; ich nicht.</p>
<p>Was sicherlich stimmt, ist, dass Buchverlage so pfadabhängig sind, dass es jedem technologieaffinen Menschen weh tun muss. Als das Ebook noch nicht da war (aber man schon ahnte, das es bald kommen würde), da sagten sie: &#8220;Niemand will Mankell auf einem Bildschirm lesen.&#8221;</p>
<p>Als Amazon <a href="http://venturebeat.com/2011/05/19/kindle-books-surpass-print/ ">mehr Ebooks als Papierbücher verkaufte</a>, erwiderten sie: &#8220;Na und? Ob wir unsere Bücher auf Papier verkaufen oder digital, das ist doch gehupft wie gesprungen.&#8221;</p>
<p>Als Amazon eigene Verlage gründete, erklärten sie: &#8220;Die köcheln auch bloß mit Wasser.&#8221;</p>
<p>All diesen Paraphrasen ist gemein, dass sie als Stichtagsbetrachtungen absolut zutreffen, jedoch von geringer Halbwertzeit sind. Denn wenn einen das Internet eines lehrt, dann ist es das: Das Web ermöglicht es, eine Dienstleistung oder ein Produkt zu niedrigeren Grenzkosten anzubieten als zuvor im Meatspace. Es reißt außerdem stets die Eintrittsbarrieren für neue Marktteilnehmer nieder. Die Erfahrung lehrt, dass deshalb plötzlich ganz neue Spieler auftauchen. Und die begnügen sich nie damit, das vorhandene, vordigitale Geschäftsmodell zu digitalisieren. Sie erfinden es neu, from the ground up.</p>
<p>Für die etablierten Verlage mag das eine schlechte Nachricht sein, siehe Zeitungsbranche. Aber für die Buchbranche, diese kulturell enorm wichtige Branche, ist es eine großartige. Denn es werden, glaube ich, bald viele neue Verlage entstehen. Sascha Lobo hat sehr richtig erkannt, dass Autoren meist nur schreiben wollen und <a href="http://saschalobo.com/2011/10/25/allgemeine-feststellungen-zur-buchsituation/ ">überhaupt keinen Bock auf den ganzen anderen Kladderadatsch haben</a>, der für ein Buch notwendig ist (mal abgesehen davon, dass sie das meiste davon auch gar nicht könnten, selbst wenn sie es wollten). Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Man ist als Autor schon allein genug, und einen guten Verlag zu haben, der einen unterstützt und an einen glaubt, ist Gold wert.</p>
<p>Michael Arrington hat bei Techcrunch einst darüber sinniert, <a href="http://techcrunch.com/2009/07/30/what-if-the-new-new-york-times/ ">wie die Kostenstrukturen der NYT aussähen, gründete man sie heute komplett neu</a>. Man kann das gleiche Gedankenspiel für Verlage anstellen. Sobald der Vertrieb volldigital ist (das dauert ja nicht mehr soo lange), dann ändert sich das Spiel völlig: Jeder motivierte junge Verleger kann dann einen geilen kleinen Verlag auf die Beine stellen. Er braucht nur ein paar gute Gehirne und DSL. Er muss sich nicht mehr mit Buchhandelsvertretern oder Druckereien herumschlagen. Er kann sich auf das Wesentliche konzentrieren: Guten Autoren helfen, hervorragende Bücher zu machen und diese dann an den Mann zu bringen.</p>
<p>Ich bin mir sicher, dass es da draußen eine Menge frustrierte Großverlagslektoren  gibt, die genau darüber nachdenken. Genauso wie sich Nachrichtenbereich mit Politico, Techcrunch oder Huffpost komplett neue Spieler etabliert haben, wird es auch bei den Bücher laufen. Mit dem Ergebnis, dass es vielleicht in zehn Jahren mehr Verlage geben wird als heute. Was ziemlich cool wäre. Also bitte nicht zu sehr über Jeff Bezos aufregen. Der hat ja mal gesagt: &#8220;Heutzutage is das Internet so was, wie die Explosion im Kambrium vor 550 Millionen Jahren.&#8221; Vielleicht gibt es ja bald ein Kambrium für Bücher. Am besten gleich einen geilen Verlag gründen. Es gab nämlich nie eine bessere Zeit, Verleger zu werden als heute.</p>
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		<title>Selbst ist der Geek</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 17:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Webseite war etwas angegraut, manche sagten: Krautig. Deshalb hat sie seit heute ein neues Design. Weniger Kleinkram, Konzentration auf...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/10/apple1997.jpeg"><br />
</a>Meine Webseite war etwas angegraut, manche sagten: Krautig. Deshalb hat sie seit heute ein neues Design. Weniger Kleinkram, Konzentration auf meine Projekte, das war das Ziel. Wie fix sich etwas heute umsetzen lässt, ist vor allem ein Beweis dafür, was für ein hervorragendes, deppentaugliches CMS WordPress geworden ist. Die meiste Zeit ging für das Sichten der Zillion von Themes drauf, die es da draußen gibt. Ich entschied mich zum Schluss für React von <a href="http://thethemefoundry.com/">The Theme Foundry</a>.</p>
<p><a href="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/10/apple1997.jpeg"><img title="apple1997" src="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/10/apple1997.jpeg" alt="" width="800" height="600" /></a></p>
<p>Die Installation der neuen Optik dauerte dann ca. eine Minute. Das Anpassen von Bildern und Inhalten weitere drei bis vier Stunden. Selbst ist der Nerd, die Kosten der ganzen Umstellung: 50 Euro.</p>
<p>Ich erinnere mich daran, wie bei meinem ersten Arbeitgeber im Jahr 2000 fix eine Webseite für ein Magazin her musste. Eine Düsseldorfer Edelagentur baute zunächat eine Platzhalterseite mit einem halben Dutzen Unterseiten in Flash. Dafür berechnete sie uns, wenn ich mich recht entsinne, so an die 20.000 Euro.</p>
<p>Screenshot: Apple.com im Jahr 1997</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Steve Jobs&#8217; Wertesystem: Der i-Philosoph</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 09:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Er hat geniale Geräte gebaut, Design-Ikonen geschaffen, die Musikindustrie umgekrempelt &#8211; ja, sicher. Doch Steve Jobs&#8217; wahres Vermächtnis liegt woanders: Der Kalifornier...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-06-um-07.43.09.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1512" title="Bildschirmfoto 2011-10-06 um 07.43.09" src="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-06-um-07.43.09-300x201.png" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Er hat geniale Geräte gebaut, Design-Ikonen geschaffen, die Musikindustrie umgekrempelt &#8211; ja, sicher. Doch Steve Jobs&#8217; wahres Vermächtnis liegt woanders: Der Kalifornier war der größte praktische Philosoph unserer Zeit.</p>
<p>Vor allem <a title="seine Stanford-Rede" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,790192,00.html">seine Stanford-Rede</a> ist ein Manifest, sie enthält so ziemlich alles, was man über das Leben wissen muss. Wer sich manchmal fragt, ob er eigentlich in die richtige Richtung läuft, der sollte sie sich anhören. 15 Minuten geballte praktische Philosophie sind das, die gesamte Lebensweisheit des Steve Jobs. Erklärt in jener einfachen und eindringlichen Sprache, die eine seiner größten Gaben war.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,790209,00.html">Zum Artikel bei SPON.</a></p>
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		<title>Zwölf wunderliche Fakten über Journalistenpreise</title>
		<link>http://www.netzfundbuero.de/2011/07/27/zwolf-randseitige-fakten-uber-journalistenpreise/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 11:42:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Printen]]></category>

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		<description><![CDATA[Journalistenpreise: Wichtige Ehrungen, die den Fortbestand des deutschen Qualitätsjournalismus sichern &#8211; oder institutionalisierte Scrotumschaukelei selbstverliebter Medienfuzzis? Weiß ich jetzt auch...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/07/5217427198_fc738939b6_z.jpg"><img class="size-full wp-image-1437 aligncenter" title="GKM Journalistenpreis 2010: Die Jury hat entschieden" src="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/07/5217427198_fc738939b6_z.jpg" alt="" width="512" height="341" /></a></p>
<p>Journalistenpreise: Wichtige Ehrungen, die den Fortbestand des deutschen Qualitätsjournalismus sichern &#8211; oder institutionalisierte Scrotumschaukelei selbstverliebter Medienfuzzis?</p>
<p>Weiß ich jetzt auch nicht. Ich finde sie aber auf jeden Fall unterhaltsam, vor allem ihre Teilnahmebedingungen. Damit Ihr auch etwas davon habt, kommen hier zwölf Fakten über Journalistenpreise, die Ihr bisher nicht kanntet (und ohne die Ihr bisher ganz gut ausgekommen seid):</p>
<p>Beim <strong>Marion-Dönhoff-Förderpreis</strong> der Robert-Bosch-Stiftung dürfen sich Onlinejournalisten nur dann bewerben, wenn ihr Portal auch ein Offline-Pendant besitzt.</p>
<p>Der vom Industrieverband Friseurbedarf ausgelobte Journalistenpreis heißt <strong>Bob</strong>.</p>
<p>Der <strong>Axel-Springer-Preis für junge Journalisten</strong> akzeptierte bis 2010 Onlineartikel nur dann, wenn diese kostenlos zugänglich waren.</p>
<p>Der Preis des Zahnmedizinerverbands Prodente heißt <strong>Abdruck</strong>.</p>
<p>Beim <strong>Arrabiata-Preis</strong> wird der beste erste Satz prämiert. Der Gewinner bekommt drei Teller Penne all’arrabbiata in Hamburg sowie als Nachspeise eine Crème Brûlée in Paris.</p>
<p>Beim <strong>Henri-Nannen-Preis</strong> dürfen Journalisten maximal zwei Beiträge einreichen. Ausnahme: Wenn es sich um lustige Texte  handelt, sind fünf erlaubt.</p>
<p>Beim <strong>Wahrheit-Preis</strong> der taz geht es darum, einen vorgegebenen Satz in ein Qualitätsmedium zu schmuggeln. 2010 hieß der Satz: &#8220;&#8221;Der Tango macht den Gaucho heiß, wie jedes Rind der Pampa weiß.&#8221;</p>
<p>Autorenteams müssen beim <strong>Georg von Holtzbrinck Preis für Wirtschaftspublizistik</strong> stets zwei Arbeitsproben einreichen. An beiden muss exakt die gleiche Autorenkonstellation beteiligt sein.</p>
<p>Das wohl spitzeste Thema hat der Journalistenpreis <strong>Fit for Food</strong>: Den inhaltlichen Schwerpunkt der Texte &#8220;sollte, neben Laktose- oder Fructose-Unverträglichkeit, die Oligosaccharid-Intoleranz bilden.&#8221;</p>
<p>Der von den IHK ausgelobte <strong>Ernst-Schneider-Preis</strong> hat eine Innovationskategorie, die neue Vermittlungsformen von Wirtschaft prämiert. Onlineformate sind von der Teilnahme ausgeschlossen.</p>
<p>Der <strong>Dr. Georg Schreiber-Medienpreis</strong> der AOK Bayern akzeptiert in seiner Hauptkategorie keine Onlineartikel.</p>
<p>Der <strong>Deutsche Journalistenpreis Wirtschaft | Börse | Finanzen (djp)</strong> akzeptiert sehr wohl Onlineartikel, aber keine aus TV oder Radio.</p>
<p><em>Quellen: Teilnahmebedingungen der jeweiligen Journalistenpreise, Newsroom.de, eigene Recherche.</em></p>
<p><em>Im Bild: Verleihung des Journalistenpreis der Österr. Gesellschaft zur Erforschung des Knochens und Mineralstoffwechsels (2011)</em></p>
<p><em>Disclaimer: Der Autor hat noch nie einen der o.g. Preise gewonnen, sich aber bei dem einen oder anderen redlich bemüht.</em></p>
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		<title>Diesen Blindtext kannte ich noch nicht</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 17:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Far far away, behind the word mountains, far from the countries Vokalia and Consonantia, there live the blind texts. Separated...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Far far away, behind the word mountains, far from the countries Vokalia and Consonantia, there live the blind texts. Separated they live in Bookmarksgrove right at the coast of the Semantics, a large language ocean.</p>
<p>A small river named Duden flows by their place and supplies it with the necessary regelialia. It is a paradisematic country, in which roasted parts of sentences fly into your mouth.</p>
<p>Even the all-powerful Pointing has no control about the blind texts it is an almost unorthographic life One day however a small line of blind text by the name of Lorem Ipsum decided to leave for the far World of Grammar.</p>
<p>The Big Oxmox advised her not to do so, because there were thousands of bad Commas, wild Question Marks and devious Semikoli, but the Little Blind Text didn’t listen. She packed her seven versalia, put her initial into the belt and made herself on the way.</p>
<p>When she reached the first hills of the Italic Mountains, she had a last view back on the skyline of her hometown Bookmarksgrove, the headline of Alphabet Village and the subline of her own road, the Line Lane. Pityful a rethoric question ran over her cheek, then she continued her way. On her way she met a copy. The copy warned the Little Blind Text, that where it came from it would.</p>
<p>Via <a href="http://demo.thethemefoundry.com/react-theme/about/">Theme Foundry</a></p>
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		<title>140 Sekunden &#8211; Der Hamburg-Abschiedsbrief</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 15:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<title>The music industry vs. globalized culture</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 11:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienmassaker]]></category>
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		<description><![CDATA[I have spent way too much time on the social music platform Turntable.fm recently. It is highly addictive and I...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>I have spent way too much time on the social music platform <a href="http://turntable.fm/">Turntable.fm</a> recently. It is highly addictive and I have been pondering what the secret sauce of this thing is, why it is <a href="http://www.ibegyourparton.co.uk/2011/06/16/omg-im-in-love-with-turntable-fm/">such a sticky experience</a>.</p>
<p>Thanks to the music industry I now know why.</p>
<p>Since Saturday, Turntable.fm has been forced to block all non-US users from its service &#8220;due to licensing constraints&#8221;. In other words, the internetophobic music industry felt that tens of thousands of Asians, Europeans and South Americans listening to music streamed by an NYC company was unacceptable.</p>
<p>I will try to skip the long rant about this pathetic joke of an industry that comes to my mind almost instantaneously. Here is an industry that considers any kind of innovation a threat. An industry that after years of decline appears to have been bereft of any smart managers <em>at all</em>. They all have fled in terror and disbelief and only the weak and the crippled remain. Turntable.fm might be the most brilliant music discovery and distribution tool on the web so far. I spent 40 euros on new music within the first week &#8211; more than I normally spend in a month. All because of Turntable.fm.</p>
<p>Uh, sorry. Promised I would not rant, didn’t I.</p>
<p>Trying to analyze what makes Turntable.fm so addictive, I came up with three things that make the service valuable:</p>
<li>It lets me discover new music &#8211; not through dumb algorithms, but through fellow human beings.</li>
<li>It lets me show of my DJ skills and it lets me introduce others to music I love.</li>
<li>It lets me chat with other music lovers.</li>
<p>All this might seem pretty obvious to anyone who has used the service &#8211; but something is missing here. Something not so obvious, some other more ethereal component that makes Turntable.fm, well, spin. And it only occurred to me after all non-US users had their residential permits voided.</p>
<p>PC Magazine <a href="http://www.pcmag.com/article2/0,2817,2387579,00.asp">opined</a> that the blocking of non-US users was inconsequential and that Turntable.fm “seems to have a bright future ahead of it”, provided “that most of the company&#8217;s growth didn&#8217;t come from overseas” (a very US centric term for those other 9 billion people, a.k.a. the whole wide world).</p>
<p>Dead wrong. While we do no know how many of the <a href="http://gigaom.com/2011/06/25/turntable-fm-if-off-limits-to-non-us-music-fans/">estimated 140.000 beta users</a> are non-US residents, anecdotal evidence points to a substantial number. When I managed to get in again through a masked IP address on Saturday night, Turntable.fm appeared to be pretty deserted. Normally crowded rooms like “Coding Soundtrack” were almost empty. My favorite, the “80s play 3 &#038; step down” used to have around 25-40 clubbers in the evening &#8211; now it has just 4 or 5.</p>
<p>More importantly, without all those people from different countries participating, the site loses a lot of its cosmopolitan magic. At least for me that ethnic diversity is the missing component, the secret sauce that makes Turntable.fm so great. </p>
<p>There may be other music discovery services &#8211; but spinning tunes with people from so many different countries is quite an experience. The 80s room I frequent has Brits, South Africans, Americans, Brazilians. I have been to Japanese rooms where everything is in Kanji and Hiragana, listening to obscure J-Pop stuff. It’s mind-opening.</p>
<p>Listening to music together, in a virtual discotheque without borders, regardless of race or creed, without opening hours, 24/7, with people from all over the globe. It is a fantastic experience. Opens people&#8217;s hearts. Opens their wallets, too. Anyone can understand that, right? Anyone but the moronic music industry.</p>
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