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Posts from the ‘Essen’ Category

Et wird

November 14th, 2010

Tom

Bresser Poularde in Morchel-Schalotten-Riesling-Soße

Oktober 4th, 2010

Tom

Tom Hillenbrand // Netzfundbuero.de

Die wunderbare Welt der Mikado-Stäbchen

September 22nd, 2010

Tom

Mikado-Stäbchen, das sind diese mit Schokolade überzogenen Stängchen von DeBeukelaer – was viele nicht wissen: Die Dinger kommen ursprünglich aus Japan. Dort heißen sie freilich nicht Mikado, denn das ist dort nicht etwa der Name für das Geschicklichkeitsspiel, sondern eine Bezeichnung für den Tenno. Und den überzieht man nicht mit Schokolade.

In Japan heißen die Stäbchen Pocky. Die Japaner lieben nämlich onomatopoetische (also lautmalerische) Wörter und ポッキー (pokkii) ist angeblich der Sound, der entsteht, wenn man ein knuspriges Gebäck durchbricht.

In Deutschland gibt es die Stäbchen in zwei Geschmacksrichtungen – Vollmilch und Zartherb. Das ist ziemlich langweilig, aber bis gestern wusste ich nicht, wie einfallslos es wirklich ist. Denn in Japan ist Pocky synonym mit geradezu absurder Vielfalt.

Mandel, Erdbeere, Milch, Mousse, Grüner Tee und Kokosnuss sind nur einige der verfügbaren Geschmacksrichtungen. Es gibt alleine elf verschiedene Schokoflavours:

Insgesamt dürfte es an die hundert sein. Diese Seite versucht, alle Pocky-Varianten aufzulisten.

Wo kann man das Zeug bloß per Mailorder bestellen?

Kreta, 33 Grad im Schatten. Wie wärs mit einem Pelzmantel?

Oktober 10th, 2009

Tom

Massentourismus macht mit bildschönen Landstrichen teils groteske Sachen. Auf Mallorca kann man statt Boquerones Eisbein essen und Bundesliga gucken. Auf Menorca offerieren die Kneipen “Steak in a Yorkshire crust”. Eine weitere eigentlich bildschöne Region, die stellenweise arg unter dem Ansturm bleicher Nordeuropäer gelitten hat, ist der Norden Kretas. Westlich von Rethymnon reihen sich Pizzabuden, Autovermietungen und Funparks an der Hauptsraße, deren Lärm zum Strad herüberweht.

Die wichtigsten Kunden sind hier neben den Deutschen und den Briten die Russen. Zwar habe ich nirgendwo Restaurants gesehen, die Borschtsch feilbieten (ich kann freilich auch kein Russisch lesen). Dafür gibt es aber alle 100 Meter ein Pelzgeschäft. Dort kann man alles erwerben, was man in einem strengen sibirischen Winter so braucht. Im August hat es auf Kreta locker über 30 Grad. Schon die Anprobe dürfte eine Tortur sein.

Eine Hamburger Illustrierte machte vor einigen Jahren mal mit dem etwas rassistischen Urlaubstitel “Die Russen kommen” auf und erregte sich über deren rüdes Verhalten an Pool und Frühstücksbüffet. Die Russen in meinem Hotel waren sehr freundlich. Und ihre Pelze, so sie welche dabei hatten, trugen sie weder am Strand noch an der Beachbar.

Dass die Russen so friedlich waren, mag auch daran gelegen haben, dass sie sich ab 10 Uhr morgens zügig mit Heineken zuzogen – genau wie die Deutschen und die Engländer.

Infografik: Tierschlachtungen im Sekundentakt

April 23rd, 2009

Tom

Das ist eine ziemlich beeindruckende Infografik zu Tierschlachtugnen in den USA:

Via Bitten

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