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	<title>Tom Hillenbrand &#187; Essen</title>
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		<title>Ein Balthazar am Main?</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 11:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cuisine]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/09/4104786637_a29ac23fdd_o.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1503" title="4104786637_a29ac23fdd_o" src="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/09/4104786637_a29ac23fdd_o-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Wenn man mich fragt, was ich gerne esse, dann ist meine Antwort immer: Französische Brasseriegerichte. Es gibt für mich nicht Besseres als Brassien, deshalb kommen sie in meinen Büchern vor. Ihr Essen ist gleichzeitig klassisch und modern. Man bekommt seine Essen schnell, aber es ist dennoch raffiniert. Brasserien sind zudem stets beeindruckende gasteonomische Maschinen, die o oeufs Benedict und entrecotes Bercy in irrwitziger Geschwindigkeit rauskloppen können. Gleichzeitig sind sie gemütlich, ein Stück Heimat, ein Third Place.</p>
<p>Das haben auch Nichtfranzosen kapiert. Die (nicht nur) meiner Meinung nach beste Brasserie der Welt befinde sich, Globalisierung sei dank, nicht mehr in Paris,sondern in New York: Das Balthazar hat alles, was eine Brasserie ausmacht. Hierzulande gibt es so etwas leider nicht, das Café Paris in Hamburg ist nahe dran, aber eben nur fast. Jetzt will Gastronom Christian Mook in Frankfurt eine Brasserie mit allem Pipapo aufziehen. Name: „Mon Amie Maxi“.</p>
<p>Vorschusslorbeeren gibt es nicht, aber was bisher durchgesickert ist, macht mir schon mächtig den Mund wässerig. Küchenchef wird Alexander Roisch aus dem Zweisterner Tantris, ein Mann mit klassischer französischer Ausbildung. Und was laut PM so auf der Karte stehen soll, sind echte Klassiker, ohne Kompromisse für den krüschen Teutonen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Grenouille, Pied de Cochon, Croque Monsieur, Escargots, Foie Gras, Tête de Veau, Bœuf Bourguignon, Steak Frites, Sole Meunière, Boudin Noire, Soupe à l&#8217;oignon etc. Kernstück des Restaurants wird eine riesige Austern- und Meeresfrüchtetheke bilden. Die offene Raw-Bar wird sich inmitten des Gastraumes befinden und opulent bestückt sein mit allem, was das Meer zu bieten hat: Hummer, Taschenkrebse, Muscheln, Garnelen und natürlich Austern. Die Gäste können sich dort imposante mehrstöckige „Plateaux de Fruits de Mer“ nach Wahl zusammenstellen lassen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Location wird die Halle der Villa May. Und einen richtigen Zinc wird es auch geben.Könnte die beste Brasserie weit und breit werden. Ich hab schon Hunger.</p>
<p>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/25455214@N08/4104786637/">Flickr</a></p>
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		<title>Sushi-Lego</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 09:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cuisine]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittelindustrie]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die breite Masse der deutschen Sushibars setzt inzwischen auf vorgefertigte Zutaten. Sushi ist zu einem Convenience-Food geworden, zu einer Art buntem Fisch-Lego, das sich aus industriell hergestellten Bestandteilen ganz nach Belieben zusammenbauen lässt. Nur noch das Aussehen erinnert an das ursprüngliche japanische Gericht.</p>
<p>Für die Zeit habe ich dazu unerfreuliche Details recherchiert. <a href="http://www.zeit.de/2011/32/McSushi">Hier kann man das Ergebnis lesen</a>.</p>
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		<title>Der Bauch von Paris</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 18:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittelindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Großmärkte und es gibt den Rungis. Auf über 230 Hektar arbeiten 13.000 Menschen und versorgen von hier die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/08/P8051740-e1312568606163.jpg"><img class="size-full wp-image-1457 alignnone" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/08/P8051740-e1312568606163.jpg" alt="" width="520" height="390" /></a></div>
<div>Es gibt Großmärkte und es gibt den Rungis. Auf über 230 Hektar arbeiten 13.000 Menschen und versorgen von hier die <em>metier de la bouche </em>in Frankreich und dem Rest der Welt mit Lebensmitteln.Es ist der größte derartige Markt der Erde, eigentlich eine eigene Stadt mit Bahnhof, Polizeistation, Banken und Restaurants.</div>
<div>Ich bin dort ein wenig herumgelaufen (oder vielleicht gestolpert, es war 4.30 Uhr) und habe Fotos geschossen. Bitte nur anschauen, wenn Ihr keine Angst vor Bildern von toten Tieren, Innereien und Babyblumenkohl habt. You have been warned.</div>
<div><a href="http://www.flickr.com/photos/hilli/sets/72157627239252823/">Rundgang auf  Flickr</a></div>
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		<title>Rezensionen zu &#8220;Teufelsfrucht&#8221; &#8211; eine kleine Auswahl</title>
		<link>http://www.netzfundbuero.de/2011/07/25/rezensionen-zu-teufelsfrucht/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 11:02:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Teufelsfrucht]]></category>

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		<description><![CDATA[»Tom Hillenbrand lässt ruhmsüchtige Fernsehköche auftreten, Foodhunter, Nahrungsmittelindustrielle, gemütliche Feinschmecker. Spannend, unterhaltsam, und, fürchten wir, gar nicht so unrealistisch.« Der...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Tom Hillenbrand lässt ruhmsüchtige Fernsehköche auftreten, Foodhunter, Nahrungsmittelindustrielle, gemütliche Feinschmecker. Spannend, unterhaltsam, und, fürchten wir, gar nicht so unrealistisch.«</p>
<p><em>Der Feinschmecker</em></p>
<p>»In Tom Hillenbrands Krimi <em>Teufelsfrucht</em> wird gemordet, gebrandschatzt, verfolgt und intrigiert.[...] Sein Erstling ist deshalb gleichermaßen amüsant wie interessant: Kenntnisreich verbreitet sich Hillenbrand über die regionale Küche Luxemburgs, wirft einen erhellenden und spaßigen Blick hinter die Kulissen der Eventgastronomie und zeigt die oft erschreckenden Mechanismen der Nahrungsmittelindustrie auf.«</p>
<p><em>Süddeutsche Zeitung</em></p>
<p>»Dem Leser läuft das Wasser im Mund zusammen. Und der Fall ist  spannend, originell und raffiniert.«</p>
<p><em>DRS 3</em></p>
<p>»Mit <em>Teufelsfrucht</em> hat Autor Tom Hillenbrand einen Krimi im Gastronomie-Milieu geschrieben- und zugleich einen exakt recherchierten, kulinarischen Reiseführer zu Luxenburg verfasst.[...] Ein spannender Roman zum Anbeißen.«</p>
<p><em>Westdeutsche Allgemeine Zeitung</em></p>
<p>»Tom Hillenbrand regt genussvoll den Appetit der Krimileser an.«<br />
<em></em><em><span style="font-family: 'Times New Roman';">Die Welt</span></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>»Hillenbrand [...] überzeugt vor allem durch seine detailreiche Recherche, sowohl, was die Hintergründe in der Sterneküche, als auch, was die Macht von Lebensmittelkonzernen angeht.«<br />
<em>Trierischer Volksfreund</em></p>
<p>»Die kulinarische Antwort auf Doktor Schiwago«</p>
<p><em>woxx</em></p>
<p>»Mit Teufelsfrucht ist dem freien Journalisten [...] ein zugleich spannender, lehrreicher und folkloristischer Roman über das Streben des Menschen nach Perfektion, nach Reichtum und Anerkennung und nach einem glücklichen Leben ohne Stress gelungen.«</p>
<p><em>Revue (Luxemburg)</em></p>
<p>»Dem Wirtschaftsjournalisten und Hobbykoch Tom Hillenbrand ist ein überzeugendes, angenehm zu lesendes Krimidebüt gelungen. [...] Der Krimi ist außerdem reich an lebendigen Beschreibungen der Luxemburger Altstadt, die zum Reisen verleitet. [...] alles in allem ein lesenswerter und spannender Krimi«<br />
<em>htr hotelrevue</em></p>
<p>» [...] vergnüglich-spannender kulinarischer Krimi [...]«<br />
<em>Luxemburger Wort</em></p>
<p>»Ein spannender kulinarischer Krimi mit Seitenhieben auf Lebensmittelkonzerne und so manche Fernsehköche.«<br />
<em>buchmedia magazin</em></p>
<p>»Dieser Krimi liest sich wie man eine gute Bouneschlupp schlürft – am liebsten gleich alles auf einmal.«<br />
<em>Lea Linster</em></p>
<p>»Witz und Luxemburger Lokalkolorit machen diesen Krimi so schön speziell.«<br />
<em>Laviva</em></p>
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		<title>Essay: Unsere kulinarischen Therapeuten</title>
		<link>http://www.netzfundbuero.de/2011/04/17/essay-unsere-kulinarischen-therapeuten/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 18:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökofood]]></category>
		<category><![CDATA[Cuisine]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittelindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Essensfälschung, Massentierhaltung, Dioxinskandal &#8211; moderne Lebensmittelproduktion ist entsetzlich. Zum Glück gibt es die gastronomische Parallelwelt der Fernsehköche &#8211; als Gegengewicht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mooshimooshisan/4887946438/" title="What Would Jamie Do? by mooosh ♥ miso funky, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4143/4887946438_5d4cb4bbcc.jpg" width="500" height="375" alt="What Would Jamie Do?" /></a></p>
<p><strong><em>Essensfälschung, Massentierhaltung, Dioxinskandal &#8211; moderne Lebensmittelproduktion ist entsetzlich. Zum Glück gibt es die gastronomische Parallelwelt der Fernsehköche &#8211; als Gegengewicht zur unappetitlichen Realität. Deren Kochshows machen uns nicht zu Besseressern, beruhigen aber unsere nervösen Mägen.</em><br />
</strong></p>
<p>Mit dem Huhn hat Jamie Oliver Aufsehenerregendes vor. Er schmort es in Milch, ein &#8220;echt cooles italienisches Gericht&#8221;. Das Resultat sieht gut aus. Aber schmeckt es auch? Keine Ahnung. Mehrfach habe ich mir auf DVD angeschaut, wie der Brite den Broiler in der Milch versenkt. Ich besitze das Buch zur Sendung, und eine Jamie-Oliver-Pfanne habe ich auch. Nur gekocht, gekocht habe ich das Milchhuhn noch nie. Es ist schon seltsam: In der übersättigten Postmoderne muss zwar keiner mehr kochen &#8211; aber alle möchten andauernd zugucken, wie irgendwo irgendwas gebrutzelt wird. Es gibt derart viele Kochshows, dass man theoretisch den ganzen Tag Küchenpersonal beim Arbeiten zusehen könte.</p>
<p>Nicht selber machen, zuschauen. Man kann das als kulinarischen Voyeurismus geißeln, wie der US-Starkoch Anthony Bourdain. Kochshows hält er für Pornografie: &#8220;Man guckt zu, wie Leute im Fernsehen Dinge machen, die man selbst zu Hause nie tun würde.&#8221;</p>
<p>Alles nur Ersatzbefriedigung? Gucken wir uns die Olivers und Schuhbecks deshalb so gerne an? Wahrscheinlicher ist: Wir schauen so konzentriert hin, damit wir woanders wegschauen können. Wir wollen uns selbst von etwas Unerfreulichem ablenken.</p>
<p>Dieses Etwas ist unsere Nahrungsmittelindustrie. Sie ist zu einem Monster geworden, verachtenswert und unmoralisch. Der gastronomisch-industrielle Komplex foltert und quält millionenfach Hühner und Schweine, damit wir billiges, abgepacktes Fleisch kaufen können. Er rodet indonesische Regenwälder, weil er für seine Schokoriegel neue Palmölplantagen braucht. Möderisch und zerstörerisch, das ist unsere Lebensmittelproduktion. </p>
<p>Gleichzeitig sind Foodkonzerne die kunstvollsten Fälscher unserer Zeit. Das mit Käse gratinierte Buttercroissant von der Bäckerkette enthält weder Käse noch Butter, sondern Rindertalg und Bakterieneiweiß. Und jeder Lebensmittelchemiker weiß, dass der wichtigste Grundstoff für Erdbeerjoghurt nicht Erdbeeren sind. Sondern jene Holzspäne, aus denen das Aroma gewonnen wird.</p>
<p>Es gibt wohl, vielleicht mit Ausnahme der Banken, keine andere Branche, die ihre Kunden im Namen des größtmöglichen Profits dermaßen schamlos betrügt und belügt. Das alles wissen wir, wissen es seit Jahren. Doch wir kauen stoisch weiter. Der Mensch muss ja essen.</p>
<p>Dabei ist uns in unserem Inneren bewusst, dass wir das Monster erst großgemacht haben, mit unserem unstillbaren Hunger nach Tiefkühl-Quattro-Stagione und abgepacktem Leberkäs, das Pfund zu 1,99. Unsere Starköche wissen das auch. Aber sie wollen uns helfen. Nicht, indem sie uns wirklich zu Besseressern erziehen. Sondern indem sie uns mit immer ausgefalleneren kulinarischen Darbietungen erfreuen.</p>
<p>Ihre Kunststückchen haben zwar weder etwas mit der Realität der Verbraucher noch mit jener echter Profiköche zu tun. Aber sie beruhigen unsere nervösen Mägen.</p>
<p>TV-Köche sind unsere gastronomischen Therapeuten. Zur degoutanten Wirklichkeit liefern sie eine delikate Parallelwelt. Vor 65 Jahren, nach dem Krieg, da war die Realität so trist, dass die Menschen im Kino am liebsten Heile-Welt-Schmonzetten mit Heinz Rühmann anschauten. Heute ist unsere Essenswirklichkeit so entsetzlich, dass wir als Ausgleich Jamie Olivers Milchhühnchen brauchen.</p>
<p>Zumindest für eine halbe Stunde, bevor wir uns das nächste Tiefkühl-Backhendl reinziehen.</p>
<p><em>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Dieser Text erschien zuerst in der Wochenendausgabe der österreichischen Zeitung &#8220;Der Standard&#8221;.<br />
</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pesto Redux: Der Preis der Qualität</title>
		<link>http://www.netzfundbuero.de/2011/02/14/pesto-redux-der-preis-der-qualitat/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 19:53:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökofood]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Hobbykoch in Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Wegen der Frage, zu welchem Preis man realisitischerweise Supermarkt-Pesto anbiegen kann, hat es hier im Blog kürzlich eine engagierte Diskussionngegeben....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen der Frage, zu welchem Preis man realisitischerweise Supermarkt-Pesto  anbiegen kann, hat es <a href="http://www.netzfundbuero.de/2011/01/27/das-pesto-prinzip-oder-warum-ich-an-der-lebensmittelindustrie-verzweifle/comment-page-2/#comments">hier im Blog</a> kürzlich eine engagierte Diskussionngegeben.</p>
<p>Auslöser war das Pesto von Bertolli (sine Olivenöl oder Pinienkernen, cum Kartoffelflocken) &#8211; und die Behauptung der Unilever-Tochter, es sei betriebswirtschaftlich nicht möglich, mit besseren Zutaten zu arbeiten:</p>
<blockquote><p>“Ein wirklich traditionell italienisches Pesto aus frischem Basilikum, Pinienkernen, Parmesan, Salz, Knoblauch und Olivenöl in unserer angebotenen Größe (würde) zwischen 8 und 9 Euro kosten – wer soll und kann das ausgeben?”</p></blockquote>
<p>Bei Metro habe ich Freitag das hier gefunden: Pesto ohne Kartoffelflocken, dafür mit Pinienkernen. Formaggio-Pulver klingt zwar fragwürdig, aber besser als die Zutatenliste von Bertolli erscheint mir das allemal. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/hilli/5436117958/" title="Pesto by netzfundbuero, on Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5179/5436117958_0298c40324.jpg" width="375" height="500" alt="Pesto" /></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/hilli/5435509045/" title="Pesto by netzfundbuero, on Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5100/5435509045_8c59caf504.jpg" width="375" height="500" alt="Pesto" /></a></p>
<p>Kostenpunkt: 4,80 Euro &#8211; bei rund zweieinhalbmal mehr Inhalt als bei Bertolli (185 g). Auf die Bertolli-Packung gerechnet wären das 1,92 Euro. Wie gesagt, mit Pinienkernen und Olivenöl.</p>
<p>Geht also. Wenn man bei der Marge nicht so gierig ist.</p>
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		<item>
		<title>Das Pesto-Prinzip oder: Warum ich an der Lebensmittelindustrie verzweifle</title>
		<link>http://www.netzfundbuero.de/2011/01/27/das-pesto-prinzip-oder-warum-ich-an-der-lebensmittelindustrie-verzweifle/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 09:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cuisine]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Hobbykoch in Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Mal, wenn es wieder einen Lebensmittelskandal gibt oder eine unappetitliche Sache ans Licht kommt, hofft man, dass es danach...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/01/pesto1-e1296075716867.jpg"><img src="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/01/pesto1-e1296075716867.jpg" alt="" title="pesto1" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-1121" /></a></p>
<p>Jedes Mal, wenn es wieder einen Lebensmittelskandal gibt oder eine unappetitliche Sache ans Licht kommt, hofft man, dass es danach besser wird &#8211; dass die Produzenten von Lebensmitteln lernfähig sind. Aber leider ist das eine hoffnungslose Hoffnung. Folgendes Beispiel illustriert das.</p>
<p>Ich liebe Pesto. Und bin mit dieser Vorliebe ich nicht allein, im Gegenteil. Diese Nudelsoße, die vor 20 Jahren in Deutschland kaum einer kannte, hat seitdem einen beispiellosen Siegeszug angetreten. Nur Tomatensoße ist populärer.</p>
<p>Und mit dem Siegeszug, wie das bei Lebensmitteln so oft der Fall ist, begann eine ziemlich degoutante Geschichte, leider symptomatisch für die Lebensmittelindustrie von heute.</p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Marcella_Hazan">Marcella Hazan</a>, die <em>Grande Dame</em> der authentischen italienischen Küche, drückt es so aus: “Pesto may have become more popular than is good for it.” </p>
<p>Die genuesische Soße besteht aus wenigen Zutaten. Damit sie schmeckt, müssen diese sehr guter Qualität sein. Der Begriff “Pesto Genovese” ist zwar nicht geschützt, aber es ist halbwegs Konsens, was hineingehört. Man kann es in <a href="http://www.amazon.com/Essentials-Classic-Italian-Cooking-Marcella/dp/039458404X">Hazans Standardwerk</a> nachlesen. Die Zutaten sind:</p>
<p>Frisches Basilikum<br />
Erstklassiges Olivenöl<br />
Knoblauch<br />
Pinienkerne<br />
Butter<br />
Käse (Pecorino, möglichst Fiore Sardo; ferner Parmigiano Reggiano)</p>
<p>Und sonst nichts. Bis ich bei Foodwatch <a href="http://www.foodwatch.de/newsletter/newsletter_archiv/2008/abgespeist_bertolli_pesto/index_ger.html">las</a>, dass die von mir präferierte Pesto von Bertolli kaum Olivenöl enthält (sondern … andere Öle) und außerdem Kartoffelflocken als Füllstoff, aß ich stets Fertigpesto. War praktisch, ging schnell, die perfekte Soße zu meinem hektischen Leben. </p>
<p>Nachdem ich dann im Supermarkt zum ersten Mal die Inhaltsangabe studierte, kaufte ich nie wieder Pesto aus dem Glas. Das war im September 2008.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="500" height="311" src="http://www.youtube.com/embed/Pho0OZaoJG4" frameborder="0" allowFullScreen></iframe></p>
<p>Bertolli, eine Marke des Unileverkonzerns, bekam wegen dieser Nummer damals in den Medien richtig Feuer. Mich persönlich ärgerte das Ganze maßlos, ich fühlte mich als Verbraucher getäuscht. Vorne stand etwas von feinstem nativen Olivenöl drauf, hinten wurde dann erklärt, dass sich zu den 2 Prozent Olivenöl 98 Prozent unspezifiziertes “pflanzliches Öl&#8221; gesellen.</p>
<p>Deshalb schrieb ich damals an Bertolli und bekam eine längliche (wenn auch vorgefertigte) Antwort. Den ganzen Text habe ich <a href="http://www.netzfundbuero.de/2011/01/01/schriftverkehr-mit-bertolli/">hier gepostet</a>, die Kernaussage war:</p>
<blockquote><p>“Ein wirklich traditionell italienisches Pesto aus frischem Basilikum, Pinienkernen, Parmesan, Salz, Knoblauch und Olivenöl in unserer angebotenen Größe (würde) zwischen 8 und 9 Euro kosten – wer soll und kann das ausgeben?”</p></blockquote>
<p>Da ich mir seit einiger Zeit mein Pesto selber mache, habe ich gewisse Zweifel an dieser Rechnung. Die notwendigen Zutaten (preislich relevant sind ja im wesentlichen Basilikum, Öl, Pinienkerne und Käse) bekomme ich in einem normalen Supermarkt sowie beim türkischen Gemüsehändler für etwa 10 Euro. </p>
<p>Damit vermag ich in etwa die 185 Gramm ml herzustellen, die in einem handelsüblichen Pestoglas sind &#8211; eher sogar etwas mehr. Jetzt muss man aber ja wohl davon ausgehen, dass ein Riesenkonzern wie Unilever aufgrund von Großhandelspreisen und Mengenrabatten die Zutaten billiger bekommt &#8211; vielleicht für die Hälfte. </p>
<p>Der gesunde Menschenverstand sagt einem folglich, die Behauptung, unter 9 Euro könne man hochwertige Pesto gar nicht anbieten, nicht ganz hinkommt.</p>
<p>Aber viel wichtiger ist folgendes, weil es zeigt, wie Lebensmittelkonzerne leider denken: Eigentlich müsste eine Firma wie Bertolli, die sich auf eine fast 150-jährige Tradition beruft, meines Erachtens an die Produktion hochwertiger Lebensmittel folgendermaßen herangehen: Unser Produkt kostet, was es eben kosten muss. Wenn es sich nur mit Schrottzutaten realisieren lässt, dann machen wir es nicht.</p>
<p>Tja. Das würde man tun, wenn man unbedingt dem Premiumgedanken verpflichtet ist. Bertolli hingegen argumentiert: “Wir sind ein Massenkonsumgüterhersteller und wollen daher möglichst vielen Verbrauchern bezahlbare Markenartikel anbieten.” Form follows function also, oder unfeiner gesagt: Nur der Preispunkt zählt.</p>
<p>Lange kaufte ich parallel zur Bertolli-Pesto auch deren Olivenöl. Ich verband mit der Marke eben irgendwie Premium. Sollte ich ja auch. Auf der Bertolli-Seite heißt es: “Das Geheimnis liegt in der Komposition der ausgesuchten Olivenöle, die mit Sorgfalt ausgewählt werden. Sie garantieren den typischen Geschmack und die hohe Qualität.”</p>
<p>Nach der Erfahrung mit der kartoffeligen Pesto fragte ich mich jedoch: Wenn jemandem als Nudelsoßenhersteller authentische italienische Küche wurscht zu sein scheint &#8211; kann er dann als Olivenölhersteller ein qualitätsbewusster Purist sein? </p>
<p>Vielleicht. Mir ist an dem Bertolli-Öl nie etwas Negatives aufgefallen. Dann kaufte ich vor zwei Jahren auf Kreta im Supermarkt Olivenöl. Es kam in einer billigen Plastikflasche daher, für 1,79 Euro, die weiße Marke der Supermarktkette Ariadne. Das Öl war eine Offenbarung, schmeckte mir um Längen besser als das 7-Euro-Öl von Bertolli &#8211; oder irgendein anderes deutsches Supermarktolivenöl.</p>
<p>Das gab mir erneut zu denken. Ich bin kein Gourmettester und auch keine Lebensmittelchemiker, aber zumindest nach meinem persönlichen Empfinden war die Sache damit klar: Einem Kreter kann man kein zweitklassiges Olivenöl vorsetzen und auch kein überteuertes. Einem Deutschen schon. Und er zahlt dafür auch noch richtig Geld. Im Marketing nennt man so etwas &#8220;die Konsumentenrente abschöpfen&#8221;.</p>
<p>Ich würde gerne mal wissen, ob sie den Leuten in Genua auch Pesto mit Kartoffelflocken verkaufen.</p>
<p>Nach dem medialen Furor war ich mir sicher, dass Unilever bestimmt etwas ändern würde. Über die “volle Packung Lug und Trug” (Spiegel Online) und den “Bluff im Supermarkt (Weser-Kurier) berichteten damals Dutzende Medien. Spon-Kolumnist Ulrich Fichtner <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,584598,00.html">erboste sich:</a> </p>
<blockquote><p>“Man kann in unserer Welt jeden Möbelhändler, der einem ein Plastiksofa als echte Ledercouch andreht, verklagen. Es ist selbstverständlich, dass ein Auto wirklich 100 PS haben muss, wenn der Hersteller behauptet, es habe 100 PS. Für unser Essen gilt das in vielen Fällen nicht. Der Etikettenschwindel ist die Regel.”</p></blockquote>
<p>Wenn ich in meinem Bekanntenkreis heute Menschen frage (meist Besseresser), dann sagen sie mir, dass sie “diese widerliche Pestopampe aus dem Glas” nicht mehr kaufen. Die Aufregung hat also etwas gebracht, richtig? Und Unilever hat bestimmt die Rezeptur geändert?</p>
<p><a href="http://www.bertolli.de/produkte/produkte_detail.asp?produkt=10">Auf seiner Homepage</a> schreibt Bertolli heute über seine Pesto:</p>
<blockquote><p>Pesto Verde in Premiumqualität wird nach traditioneller Rezeptur nur aus erlesenen, hochwertigen Zutaten und BERTOLLI extra vergine Olivenöl zubereitet. Aromatisches Basilikum, Grana Padano Käse (italienischer Hartkäse), Pinienkerne und BERTOLLI extra vergine Olivenöl.</p></blockquote>
<p>Diese Woche war ich im Supermarkt, und schaute mir die Bertolli-Pesto im Nudelregal an. Und siehe da &#8211; es scheint tatsächlich etwas geändert worden zu sein. Auf dem Etikett steht zum Beispiel vorne nichts mehr von Pinienkernen.</p>
<p><a href="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/01/pesto2-e1296075963124.jpg"><img src="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/01/pesto2-e1296075963124.jpg" alt="" title="pesto2" width="500" height="666" class="alignnone size-full wp-image-1123" /></a></p>
<p>Aber laut dem Etikett auf der Rückseite enthält die Pesto Verde immer noch Kartoffelflocken, Cashews und 98 Prozent unspezifiziertes &#8220;pflanzliches Öl&#8221;. Um ganz sicherzugehen, habe ich nochmal bei der Pressestelle nachgefragt. Und die teilte mit:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Zusammensetzung unseres Produkts Pesto Verde von Bertolli ist nach wie vor so wie bisher. Es gab und gibt für uns keinen Anlass, etwas daran zu verändern&#8221;</p></blockquote>
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		<title>Mein erster Roman ist fertig</title>
		<link>http://www.netzfundbuero.de/2011/01/17/mein-erster-roman-ist-fertig/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 08:31:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cuisine]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Hobbykoch in Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 18. April 2011 erscheint bei Kiepenheuer &#038; Witsch mein erster Roman &#8220;Teufelsfrucht&#8221;. Es ist ein Food-Krimi. Und darum geht&#8217;s:...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 18. April 2011 erscheint bei Kiepenheuer &#038; Witsch mein erster Roman &#8220;Teufelsfrucht&#8221;. Es ist ein Food-Krimi.</p>
<p><a href="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/01/teufelsfrucht_cover.jpg"><img src="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2011/01/teufelsfrucht_cover.jpg" alt="" title="teufelsfrucht_cover" width="361" height="547" class="aligncenter size-full wp-image-1064" /></a></p>
<p>Und darum geht&#8217;s: Der ehemalige Sternekoch Xavier Kieffer hat der Haute Cuisine abgeschworen und betreibt in der Luxemburger Unterstadt ein kleines Restaurant, wo er seinen Gästen Huesenziwwi, Bouneschlupp und Rieslingpaschtéit serviert. Doch dann bricht eines Tages ein renommierter Pariser Gastro-Kritiker tot in seinem Restaurant zusammen &#8211; und plötzlich steht Kieffer unter Mordverdacht. </p>
<p>Als dann noch sein alter Lehrmeister spurlos verschwindet, beschließt der Luxemburger, die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen; sie führen ihn bis nach Paris und Genf. Dabei stößt er auf eine mysteriöse, außergewöhnlich schmackhafte Frucht, auf gewissenlose Lebensmittelkonzerne und egomanische Fernsehköche. Immer tiefer taucht Kieffer in die von Konkurrenzkampf und Qualitätsdruck beherrschte Gourmetszene ein &#8211; und erkennt, was auf dem Spiel steht.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Teufelsfrucht-Ein-kulinarischer-Krimi-Hillenbrandt/dp/3462042874">Jetzt bei Amazon vorbestellen.</a></p>
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		<title>Schriftverkehr mit Bertolli</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 12:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen]]></category>

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		<description><![CDATA[>Sehr geehrte Damen und Herren, > >wie kann es eigentlich sein, dass sie als Marke, die man mit Innovation und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><br />
>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
><br />
>wie kann es eigentlich sein, dass sie als Marke, die man mit Innovation und Tradition mit Liebe, Erfahrung und Begeisterung für Olivenöl verbinden soll, eine Pesto anbieten, die lediglich 1 Olivenöl enthält und ansonsten irgendwelche unspezifizierten Pflanzenöle enthält<br />
><br />
>Ist das eines Premiumprodukts nicht unwürdig Statt der erlesenen, hochwertigen Zutaten, die Sie auf Ihrer Seite anpreisen, enthält Ihre Pestopampe kaum Pinienkerne &#8211; dafür billige Cashews, die ebensowenig in Pesto genovese gehören wie Kartoffelflocken.<br />
><br />
>Ich bin gespannt auf Ihre Antwort.<br />
><br />
>Freundliche Grüße,<br />
>Thomas Hillenbrand</em></p>
<p><strong></p>
<p>from	BERTOLLI Kundenservice <bertolli .Service@unilever.com><br />
to	Thomas Hillenbrand <hil @netzfundbuero.de><br />
date	Mon, Aug 24, 2009 at 10:48 AM<br />
subject	RE: Bertolli: Produktlob und Kritik/Pesto Verde<br />
hide details 8/24/09<br />
Sehr geehrter Herr Hillenbrand,</p>
<p>vielen Dank für Ihre E-Mail vom 23.08.2009. Gerne geben wir Ihnen die gewünschten Informationen:</p>
<p>1. Jede beliebte Marke steht für ein bestimmtes Lebensgefühl, eine bestimmte Eigenschaft oder Empfinden – Bertolli ist Synonym für leckere, italienische Küche und mediterranes Flair und viele Verbraucher entscheiden sich täglich für diese Marke.</p>
<p>2. Wir sind ein Massenkonsumgüterhersteller und wollen daher möglichst vielen Verbrauchern bezahlbare Markenartikel anbieten. Entsprechend würde ein wirklich traditionell italienisches Pesto aus frischem Basilikum, Pinienkernen, Parmesan, Salz, Knoblauch und Olivenöl in unserer angebotenen Größe zwischen 8 und 9 Euro kosten – wer soll und kann das ausgeben?</p>
<p>3. Die Zusammensetzung unseres Pesto Verdes ist verständlich und deutlich auf dem Etikett aufgelistet, so dass der Käufer sehr schnell nachlesen und erkennen kann, wie viel Prozent der einzelnen wertgebenden Zutaten das Produkt ausmachen: 37% Basilikum, 5% Grana Padano und 2,5% Pecorino, 2,5% Pinienkerne und 2% natives Bertolli Olivenöl extra.</p>
<p>4. Das außerdem hauptsächlich verwendete Sonnenblumenöl verhilft dem Pesto zu einer besseren Stabilität während der langen Lager- und Verbrauchszeit. Zudem ist es geschmacksneutral, denn der deutsche Verbraucher „erwartet“ einen ganz bestimmten Pesto Geschmack, den wir ihm bieten.</p>
<p>5. Es ist üblich, bei nicht selbst gemachtem Pesto Cashew Nüsse zu verwenden, da sie weniger anfällig sind als Pinienkerne und, wie unter Punkt 1 erwähnt, bezahlbar sind.</p>
<p>6. Das Säuerungsmittel Milchsäure rundet vorrangig den Geschmack des Pesto Verde ab. Darüber hinaus wirkt es außerdem als natürlicher Konservierungsstoff – unsere Haltbarkeit konnten wir daher auch von bislang 4 auf 14 Tage (geöffnetes Glas im Kühlschrank) verlängern.</p>
<p>7. Ein Käseanteil von insgesamt 7,5 % ist alles andere als wenig und im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung sollte der Fettanteil so niedrig wie möglich gehalten werden.</p>
<p>Und um es nochmals zu betonen: Als Hersteller von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln wollen wir unseren Verbrauchern ein bezahlbares Produkt anbieten, was er problemlos und sicher verwenden kann und das natürlich auch schmeckt. In umfangreichen Marktforschungsstudien wird uns immer wieder bestätigt, dass unsere Produkte diesen Anspruch erfüllen.</p>
<p>Bei weiteren Fragen sind wir gerne für Sie da.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Ihr BERTOLLI Service-Team<br />
</hil></bertolli></strong></p>
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		<title>Et wird</title>
		<link>http://www.netzfundbuero.de/2010/11/14/et-wird/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 19:47:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Hobbykoch in Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
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<div><a href='http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/netzfundbuero/oQiknvm3KeysJ2c82gaQBgqX51E2OU9r1jyzqQioI7Yh7gctNeNcgnXzIq8Q/P3230923.jpg'><img src="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/netzfundbuero/xoyvudXmGB2fJXbQU4KD6aVzP7a9KkznMtl3Ri9iNAPTLFqfONWxsDRX4fCE/P3230923.jpg.scaled.500.jpg" width="500" height="375"/></a>
<p />
</div>
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