Kategoriearchiv: Essen

Buitoni

Buitoni Tortelloni Cavallese

Auch in Produkten der Nestlé-Marke Buitoni ist jetzt Pferdefleisch aufgetaucht. Das für mich Erstaunliche daran: Ein Konzern mit 83,6 Milliarden Schweizer Franken Umsatz und mehr als 300.000 Angestellten ist anscheinend nicht nicht in der Lage, zu gewährleisten, dass in seinen Tortelloni ausschließlich Rindfleisch enthalten ist. Nestlé ist der größte Nahrungsmittelhersteller des Planeten, er beschäftigt Legionen

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FitBitOne1

Hipper fett bleiben mit Fitbit

Kleine Activity Tracker sind ja gerade der heißeste Scheiß. Diese Geräte registrieren, wie viel man sich im Laufe eines Tages bewegt – wie viele Schritte man macht, wie lange man bewegungslos vor seinem Rechner verharrt und wie energiezehrend diese Aktivitäten sind. Das bekannteste dieser Geräte ist Fitbit. Ich habe mir bereits vor einigen Monaten eines

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Einjespritzt

Als Münchner mit Migrationshintergrund habe ich Gefallen am hiesigen Essen gefunden, insbesondere an der Brezel Breze, speziell der Butterbreze. Der Hamburger oder Frankfurter kann diese weder vernünftig backen, noch ist ihm beizubringen, dass man sie nicht mit Butter beschmieren und dann drei Stunden in der Auslage liegen lassen kann. Innen matschige und außen bockelharte Brezen

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Oishikunai oder zehn Dinge, die Sie über Sushi nicht wissen wollten

Für mein neues Buch “Rotes Gold” habe ich mich eingehend mit Sushi befasst. Dabei sind mir auch ein paar unerfreuliche Dinge bezüglich der Qualität von Sushi aufgefallen, die ich hier zusammengestellt habe. Alle sind oishikunai – das ist Japanisch und heißt “nicht lecker”. Wasabi: Japanischer Verwandter des Meerrettichs. Sehr selten und sehr teuer – sein

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Ein Balthazar am Main?

Wenn man mich fragt, was ich gerne esse, dann ist meine Antwort immer: Französische Brasseriegerichte. Es gibt für mich nicht Besseres als Brassien, deshalb kommen sie in meinen Büchern vor. Ihr Essen ist gleichzeitig klassisch und modern. Man bekommt seine Essen schnell, aber es ist dennoch raffiniert. Brasserien sind zudem stets beeindruckende gasteonomische Maschinen, die

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Sushi-Lego

Die breite Masse der deutschen Sushibars setzt inzwischen auf vorgefertigte Zutaten. Sushi ist zu einem Convenience-Food geworden, zu einer Art buntem Fisch-Lego, das sich aus industriell hergestellten Bestandteilen ganz nach Belieben zusammenbauen lässt. Nur noch das Aussehen erinnert an das ursprüngliche japanische Gericht. Für die Zeit habe ich dazu unerfreuliche Details recherchiert. Hier kann man

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Der Bauch von Paris

Es gibt Großmärkte und es gibt den Rungis. Auf über 230 Hektar arbeiten 13.000 Menschen und versorgen von hier die metier de la bouche in Frankreich und dem Rest der Welt mit Lebensmitteln.Es ist der größte derartige Markt der Erde, eigentlich eine eigene Stadt mit Bahnhof, Polizeistation, Banken und Restaurants. Ich bin dort ein wenig herumgelaufen

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Rezensionen zu “Teufelsfrucht” – eine kleine Auswahl

»Tom Hillenbrand lässt ruhmsüchtige Fernsehköche auftreten, Foodhunter, Nahrungsmittelindustrielle, gemütliche Feinschmecker. Spannend, unterhaltsam, und, fürchten wir, gar nicht so unrealistisch.« Der Feinschmecker »In Tom Hillenbrands Krimi Teufelsfrucht wird gemordet, gebrandschatzt, verfolgt und intrigiert.[...] Sein Erstling ist deshalb gleichermaßen amüsant wie interessant: Kenntnisreich verbreitet sich Hillenbrand über die regionale Küche Luxemburgs, wirft einen erhellenden und spaßigen Blick hinter die

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Essay: Unsere kulinarischen Therapeuten

Essensfälschung, Massentierhaltung, Dioxinskandal – moderne Lebensmittelproduktion ist entsetzlich. Zum Glück gibt es die gastronomische Parallelwelt der Fernsehköche – als Gegengewicht zur unappetitlichen Realität. Deren Kochshows machen uns nicht zu Besseressern, beruhigen aber unsere nervösen Mägen. Mit dem Huhn hat Jamie Oliver Aufsehenerregendes vor. Er schmort es in Milch, ein “echt cooles italienisches Gericht”. Das Resultat

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Pesto Redux: Der Preis der Qualität

Wegen der Frage, zu welchem Preis man realisitischerweise Supermarkt-Pesto anbiegen kann, hat es hier im Blog kürzlich eine engagierte Diskussionngegeben. Auslöser war das Pesto von Bertolli (sine Olivenöl oder Pinienkernen, cum Kartoffelflocken) – und die Behauptung der Unilever-Tochter, es sei betriebswirtschaftlich nicht möglich, mit besseren Zutaten zu arbeiten: “Ein wirklich traditionell italienisches Pesto aus frischem

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