Okay, dieser hier hat gute Chancen, ein später Sommerhit zu werden. Erinnert sich noch jemand an Paul “Yosemite Bear” Vasquez? Der Outdoorfan wurde mit einem kleinen Youtube-Video berühmt, dass er bei einem seiner … äh … Trips aufzeichnete.
Vasquez erschien im Januar ein doppelter Regenbogen und er filmte das. Angesichts des beindruckenden Naturschauspiels geht er in dem Film total ab, lacht weint, fragt nach dem tieferen Sinn des Ganzen. Das Video hat inzwischen fast 12 Millionen Abrufe.
Und nun gibt es das Ganze als Song. Wirklich hübsch und hier zu sehen:
Via Deathstar PR
Wer im Internet fischen geht, kann eine alte Apple-Werbebroschüre aus dem Jahr 1984 auf die Platte ziehen. Darin preist der milchgesichtige Vorstandschef einer zweitklassigen Software-Butze namens Microsoft den Macintosh als den besten Rechner aller Zeiten.

Bill Gates, Chairman und CEO des Softwareanbieters Microsoft Chart zeigen war voll des Lobes: “Um einen neuen Standard zu schaffen braucht man etwas, das nicht nur ein wenig anders ist. Man benötigt etwas, das wirklich neu ist und die Vorstellungen der Menschen einfängt. Macintosh erreicht diesen Standard.”
Der amerikanischen Zeitschrift “Newsweek” lag im Jahr 1984 ein 16-seitiger Prospekt bei, der dazu gedacht war, das Computersystem Macintosh einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Als Computerexperten, die auf Seite 10 verkündeten, was für ein einfach zu bedienender, intuitiver Rechner der Mac ist, traten drei Software-Experten auf: Mitch Kapor, der Chef von Lotus. Fred Gibbons, der Präsident der Software Publishing Corporation. Und der schon genannte Herr Gates, 29 und seit zehn Jahren bei Microsoft.
Den Rest gibt dieses 13.08.2003 erschienen Artikels gibt es bei SPIEGEL ONLINE.
Ein zehn Jahre altes Webvideo kann inzwischen durchaus schon als zeitgeschichtliches Dokument durchgehen. Dieses hier dreht sich um das Thema Bezahlinhalte. Damals gab es noch keine so grundlegende – und vor allem keine so verzweifelt geführte – Diskussion über die Frage, ob man für Content im Netz bezahlen sollte (und wenn ja für welchen).
Na ja, ganz richtig ist das nicht. Das Jahr 2000, das war die Ära von Napster, als sich irgendwie jeder gerippte Musik runterzog und die Plattenfirmen Zeter und Mordio schrien. Noch lautstarker als die Labels erregte sich damals eine Band namens Metallica, die Klage gegen die Filesharing-Plattform einreichte:
“We take our craft very seriously, as do most artists. It is therefore sickening to know that our art is being traded like a commodity rather than the art that it is. From a business standpoint, this is about piracy — a/k/a taking something that doesn’t belong to you; and that is morally and legally wrong. The trading of such information — whether it’s music, videos, photos, or whatever – is, in effect, trafficking in stolen goods.”
Unter dem Strich war Metallica mit der Klage erfolglos – Musik-Visionäre wie Trent Reznor haben inzwischen gezeigt, dass man mit Offenheit und Copyleft-Strategien viel mehr Geld verdienen kann als mit restriktiver Politik. Das einzige, was die Aktion Metallica letzlich einbrachte, war ein massives Imageproblem, auf alle Zeiten verewigt in diesem wunderschönen Video von 2000. Viel Spaß damit.