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	<title>Tom Hillenbrand &#187; Suchmaschinen</title>
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		<title>Fünf Dinge, die man aus den Patzern von Google+ lernen kann</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 07:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfangs war ich, wie die meisten Techies, von Google+ verzaubert. Das Design schien so clean, Facebook wirkte dagegen wie Myspace anno 2008. Die Idee mit den Circles war hübsch. Und der Umstand, dass meine <a href="http://tom.hn/tomplus">Followerzahl</a> (unergründlicherweise) schneller stieg als der Dax nach einer Leitzinssenkung, bediente meine Eitelkeit.</p>
<p>Inzwischen bin ich eher genervt. Bald ein halbes Jahr gibt es Google+ jetzt. Seitdem warte ich auf jene Features und Upgrades, die das noch etwas unausgegorene Social Network (SN) voll nutzbar machen würden. Hallo Mountain View, kommt da noch was?</p>
<p>Slate hat kürzlich schon einen <a href="http://www.slate.com/articles/technology/technology/2011/11/google_had_a_chance_to_compete_with_facebook_not_anymore_.html">Nachruf auf Google+</a> geschrieben. Halte ich für leicht übertrieben. Ich glaube, es zuckt noch. Aber möglicherweise nicht mehr allzu lange, wenn Google in der Weiterentwicklung dieser guten Idee weiter so uninspiriert und schildkrötenartig vorgeht. Vielleicht wird&#8217;s ja noch. Auf jeden Fall kann man aus den Patzern von Google+ meines Erachtens ein paar Sachen lernen:</p>
<p><strong>1. Beta ist tot:</strong> Alles als Beta zu bezeichnen, das war so eine nerdige Web-2.0-Sache. Auch Google+ wurde als Beta deklariert &#8211; also als mit Fehlern behaftetes Produkt, nicht ausgereift, ohne sämtliche eigentlich notwendigen Feeatures. Irgendjemand bei Google hat da wohl nicht mitgekriegt, dass webbasierte Anwendungen inzwischen ein Massenphänomen sind &#8211; ein Consumer Product. Die Erwartungshaltung des Massenpublikums ist aber, dass ein Produkt von Anfang an perfekt zu sein hat. War es aber nicht. Wer in den Massenmarkt will, muss statt Beta <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Entwicklungsstadium_(Software)#Release_Candidate.2FPrerelease">RTM</a> anbieten. Mindestens.</p>
<p><strong>2. APIs sind Pflicht, nicht Kür:</strong> Die Schnittstellen sollten bei Google+ später kommen. Nach bald einem halben Jahr fehlen sie immer noch. Damit ist die Software ein bisschen wie ein Auto, das man ohne Lenkrad geliefert bekommt &#8211; mit dem Versprechen, das werde irgendwann nachgeliefert. Man kann sich reinsetzen, aber nicht fahren. Und so darf man auf Google+ rumhängen, die antediluvianische Fülle von Einträgen der Herren Scoble und Kawasaki lesen &#8211; zu Posterous, Instagram oder Twitter crossposten kann man nicht. Im Rückblick war es ziemlich arrogant zu glauben, man könne ein neues SN etablieren, dass nicht von Anfang an mit den wichtigsten existierenden Diensten verzahnt ist.</p>
<p><strong>3. Nicht unter dem Industriestandard bleiben:</strong> Man muss nicht der erste sein, sondern nur der beste. Selbst wenn einem das zu phrasenhaft erscheint &#8211; als Angreifer darf Google Plus zumindest nicht unter dem Standard (i.e., Facebook) bleiben. Tut es aber. Die neuen <a href="http://www.google.com/+/business/">Pages</a> sind das beste Beispiel. Es handelt sich um standardisierte Seiten, nach deren Ansicht man sich fragen muss, warum Mountain View für diese lahme Kopie von Facebook Pages über vier Monate gebraucht hat. Offenbar kann man nicht einmal mehrere Admins ernennen, eigenes HTML ist auch nicht.</p>
<p><strong>4. Nicht trödeln:</strong> Apropos Kopieren &#8211; Facebook brauchte nur zehn Wochen, um das Circle-Feature von Google+ zu stibitzen und zu implementieren. Bei Google+ ist über vier Monate nach dem Start featuremäßig noch nichts Wesentliches passiert.</p>
<p><strong>5. Lasst 1000 Blumen blühen:</strong> Wenn man ein komplexes technisches System bereitstellt, ist man oft überrascht, was die User damit anstellen. Das gilt für das gesamte Internet, aber auch für SNs. Als G+-User Accounts mit Pseudonymen oder Firmenseiten anlegten, ging Google sofort dazwischen. Ein Riesenfehler: All jenen,die geglaubt hatten, Google+ sei eine große neue Spielwiese mit dem anarchistischen Potenzial von Twitter, wurde so signalisiert, dass es sich vielmehr um einen Englischen Rasen mit Stiefmütterchen-Rabatten handelt. Eine &#8220;Macht doch,was Ihr wollt&#8221;-Philosophie wäre dem Projekt vermutlich dienlicher gewesen.</p>
<p>Update: Ein sehr guter Artikel über die UI-Probleme von G+ findet sich <a href="http://lemontreepresse.de/google/">hier</a>.</p>
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		<title>Google? Hier kommt Buugle!</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 12:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='posterous_autopost'><object height="417" width="500"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YXwKKc1aBw0&#038;hl=en&#038;fs=1" /><param name="wmode" value="window" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed src="http://www.youtube.com/v/YXwKKc1aBw0&#038;hl=en&#038;fs=1" allowfullscreen="true" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" wmode="window" height="417" width="500"></embed></object></div>
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		<title>Das Alphabet laut Google Instant</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 17:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Amazon Bild Chip Das Örtliche Ebay Facebook GMX H&#038;M Ikea Jappy Kino.to Leo MeinVZ Netto Otto Postbank QVC Routenplaner SVZ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>A</strong>mazon<br />
<strong>B</strong>ild<br />
<strong>C</strong>hip<br />
<strong>D</strong>as Örtliche<br />
<strong>E</strong>bay<br />
<strong>F</strong>acebook<br />
<strong>G</strong>MX<br />
<strong>H</strong>&#038;M<br />
<strong>I</strong>kea<br />
<strong>J</strong>appy<br />
<strong>K</strong>ino.to<br />
<strong>L</strong>eo<br />
<strong>M</strong>einVZ<br />
<strong>N</strong>etto<br />
<strong>O</strong>tto<br />
<strong>P</strong>ostbank<br />
<strong>Q</strong>VC<br />
<strong>R</strong>outenplaner<br />
<strong>S</strong>VZ<br />
<strong>T</strong>elefonbuch<br />
<strong>U</strong>PS<br />
<strong>V</strong>W<br />
<strong>W</strong>etter<br />
<strong>X</strong>ing<br />
<strong>Y</strong>outube<br />
<strong>Z</strong>DF</p>
<p><strong>Ä</strong>gypten<br />
<strong>Ö</strong>rtliche<br />
<strong>Ü</strong>bersetzer</p>
<p>Erstellt über Google.de, mit meinem Login, jeweils erster Vorschlag bei Google Instant am 9.9.10, 19.53.</p>
<p>Update: Wie ich erst jetzt gesehen habe, hat <a href="http://blogs.wsj.com/digits/2010/09/08/the-google-alphabet/">das WSJ etwas Ähnliches gemacht</a>, und zwar einen Tag vorher.</p>
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		<title>Google-Eric, der fiese Eisverkäufer</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 15:32:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein taiwanesisches News-Outlet dämonisierte Google (anders kann man es nicht nennen) kürzlich in diesem Video. Jetzt legen US-Verbraucherschützer noch einen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein taiwanesisches News-Outlet dämonisierte Google (anders kann man es nicht nennen) kürzlich<a href="http://www.netzfundbuero.de/2010/08/18/endlich-mehr-sachlichkeit-streetview-als-video/"> in diesem Video</a>. Jetzt legen US-Verbraucherschützer noch einen drauf.</p>
<p>Consumer Watchdog fordert, dass der Kongress eine &#8220;Do not track me&#8221;-Liste einführt. Mehr bei <a href="http://www.wired.com/threatlevel/2010/09/google-mocked/">Wired</a>.</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/--Ckz_O6oE0?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/--Ckz_O6oE0?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"></embed></object></p>
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		<title>Privatsphäre: Google bietet kompletten Opt-Out</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 14:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Google Opt Out Feature Lets Users Protect Privacy By Moving To Remote Village]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="430"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://o.onionstatic.com/flash/video/embedded_player.swf?videoid=14358" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed src="http://o.onionstatic.com/flash/video/embedded_player.swf" type="application/x-shockwave-flash" allowScriptAccess="always" allowFullScreen="true" wmode="transparent" width="480" height="430" flashvars="videoid=14358"></embed></object><br /><a href="http://www.theonion.com/video/google-opt-out-feature-lets-users-protect-privacy,14358/">Google Opt Out Feature Lets Users Protect Privacy By Moving To Remote Village</a></p>
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		<title>Endlich mehr Sachlichkeit: Streetview als Video</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 14:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In der zunehmend hysterischen Debatte über Google Streetview wäre etwas mehr Sachlichkeit angebracht. Hinzu kommt, dass die meisten Menschen das...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der zunehmend hysterischen Debatte über Google Streetview wäre etwas mehr Sachlichkeit angebracht. Hinzu kommt, dass die meisten Menschen das Thema möglicherweise überhaupt nicht richtig verstehen &#8211; was angesichts der hohen technischen Komplexität freilich auch schwierig ist.</p>
<p>Da ist es erfreulich, dass die taiwanesische Next Media Animation dieses nüchterne, ausgewogene Erklärvideo produziert hat.</p>
<p>Besonders gut gefallen mir Eric Schmidts Teufelshörner.</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YncVKgpTd6E?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YncVKgpTd6E?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"></embed></object></p>
<p>Via <a href="http://tv.gawker.com/5615727/net-neutrality-get-the-taiwanese-animation-treatment">Gawker TV</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gestatten, Barney Google</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 14:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Name Google stammt, das kann man bei Wikipedia und anderswo nachlesen, von dem Wort &#8220;Googol&#8221;. Der Mathematiker Milton Sirotta...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2010/06/Barneygoomusic.jpg"><img src="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2010/06/Barneygoomusic.jpg" alt="" title="Barneygoomusic" width="358" height="442" class="alignnone size-full wp-image-558" /></a></p>
<p>Der Name Google stammt, das kann man <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google#Etymologie">bei Wikipedia</a> und anderswo nachlesen, von dem Wort &#8220;Googol&#8221;. Der Mathematiker Milton Sirotta hatte den Ausdruck im Jahr 1938 erfunden, um der Zahl mit einer Eins und hundert Nullen einen Namen zu geben. Und den nerdigen Google-Boys gefiel das.</p>
<p>Neulich liefert mir jedoch zufällig der echte Herr Google über den Weg: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Barney_Google_and_Snuffy_Smith">Barney Google</a>. Bei ihm handelt es sich um eine zumindest in den USA ziemlich bekannte Comicfigur, erfunden im Jahr 1919 von Billy DeBeck &#8211; also lange vor Googol und Google.com.</p>
<p>Ein hübscher Zufall, oder?</p>
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		<title>Herr Zuckerberg, ich kapituliere!</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 13:46:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeden Tag klicke ich zigfach auf Retweet-, Facebook- sowie diverse andere Rating- und Sharingbuttons &#8211; und neuerdings auf den notorischen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/c6a508cd395545f0bdf3fa3ab1bdc8d7" width="1" height="1" alt=""/><a href="http://www.flickr.com/photos/birgerking/3145391821/" title="social_media_sketch_09 by birgerking, on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3209/3145391821_f9d93e842d.jpg" width="480" height="333" alt="social_media_sketch_09" /></a></p>
<p>Jeden Tag klicke ich zigfach auf Retweet-, Facebook- sowie diverse andere Rating- und Sharingbuttons &#8211; und neuerdings auf den <a href="http://developers.facebook.com/docs/reference/plugins/like">notorischen Like-Button</a>. Zusätzlich lade ich Bilder hoch und verteile sie über <a href="http://www.flickr.com/photos/hilli/">Flickr</a>, <a href="http://netzfundbuero.posterous.com/">Posterous </a>und <a href="http://netzfundbuero.tumblr.com/">Tumblr</a>. Vielen Seiten habe ich eine Freigabe erteilt, sodass sie meine Aktionen automatisch in meine sozialen Netzwerke posten &#8211; Favoriten auf Youtube landen zum Beispiel automatisch in meinem Facebook-Newsfeed.</p>
<p>Das war schon immer kompliziert. Aber nun, das muss ich gestehen, habe ich endgültig den Überblick verloren.</p>
<p>Vielleicht bin ich zu dämlich für Social Media? Oder zu alt? Glaube ich nicht. Seit es <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,252060,00.html">Akustikkoppler gibt</a>, hänge ich im Netz, ich blogge, seit zehn Jahren arbeite ich unter anderem für SPIEGEL ONLINE. Ich studiere das Kleingedruckte in den Privatsphäre-Einstellungen, lese täglich Fachpublikationen wie <a href="http://mashable.com">Mashable</a>, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,688975,00.html">schreibe manchmal über Social Media</a> und betreue über zehn Facebook-Pages. </p>
<p>Es gibt bestimmt viele Leute, die bei dem Thema mehr Durchblick haben. Aber, und das soll jetzt nicht großkotzig klingen: Wenn ein Profi wie ich das alles nicht mehr versteht, wie sollen es dann normale User überreißen?</p>
<p>Das Problem wurde mir schlagartig bewusst, als ich <a href="http://likebutton.me/">Likebutton.me</a> bewunderte, eine Aggregator-Seite, die aus den Handlungen meiner Bekannten im erweiterten sozialen Netz (was inzwischen fast gleichbedeutend ist mit dem Web) eine Übersicht relevanter Inhalte erstellt. </p>
<p>Weiß meine Kollegin, dass ich jetzt weiß, dass sie eine Geschicnte über Pornographie auf Mobiltelefonen gefaved hat? Und was, verdammt nochmal, sehen die Leute dort über meine Aktivitäten im Netz?</p>
<p>Die Antwort lautet: Ich weiß es nicht. Ich kann schlichtweg nicht mehr nachvollziehen, welche Implikationen meine Handlungen im Netz haben. Mashables Chefredakteur Peter Cashmore <a href="http://mashable.com/2010/04/27/nobody-can-stop-facebook/">kommentiert ironisch</a>, niemand könne Facebook stoppen, weil niemand mehr verstehe, was Facebook eigentlich tue. </p>
<p>Da hat er wohl recht. Herr Zuckerberg, ich kapituliere! Jetzt kann man sich natürlich fragen, ob man als User alles verstehen muss. Ich weiß schließlich auch nicht genau, wie meine Mikrowelle funktioniert. Aber die sendet, so hoffe ich, auch keine Daten durch die Gegend.</p>
<p>Bei Google Buzz patzte ich zum ersten Mal und gab, <a href="http://www.nytimes.com/2010/02/13/technology/internet/13google.html">wie Tausende andere auch</a>, kurzfristig die Namen von Menschen preis, mit denen ich in häufigem privaten Mailkontakt stehe; im Falle von <a href="http://blog.facebook.com/blog.php?post=383404517130">Open Graph</a>, Facebooks neuem Personalisierungtool (wenn es das trifft), wird mir möglicherweise ähnliches passieren. Oder vielleicht auch nicht. Ich kann das schlichtweg nicht genau sagen, weil ich die Implikationen des Dienstes bislang noch nicht ausreichend verstehe (obwohl ich ein Dutzend Artikel darüber gelesen habe).</p>
<p>Am Wochenende werde ich mich hinsetzen und die Dokumentation von vorne bis hinten durchlesen. Dann werde ich entscheiden, ob ich das neue Facebook-Tool komplett ausknipse &#8211; was übrigens ein grotesk schwieriges Unterfangen ist, <a href="http://mashable.com/2010/04/25/disable-facebook-instant-personalization/">siehe diese Anleitung</a>.</p>
<p>Bah! Jetzt muss man für Social Media schon ellenlange Gebrauchsanleitungen studieren &#8211; so etwas gab es bislang nur bei Videorekordern und Herz-Kreislauf-Medikamenten. Da liest das Zeug in der Regel keiner. Vermutlich ist genau das auch hier die Intention.</p>
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		<title>Enzyklopädie: Jesus = Mormone, Kohl = Merkel</title>
		<link>http://www.netzfundbuero.de/2010/04/14/enzyklopadie-jesus-mormone-kohl-merkel/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 12:18:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die sehr, sehr seltsame Suchmaschine Cuil hat ein neues Projekt gestartet. Bei Cpedia kann man eine Frage eingeben, statt herkömmlichen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die sehr, sehr seltsame Suchmaschine Cuil hat ein neues Projekt gestartet. Bei <a href="http://cpedia.com">Cpedia </a>kann man eine Frage eingeben, statt herkömmlichen Treffern bekommt man einen von einer Maschine automatisch aus Webfitzeln generierten Text.</p>
<p>Der Erkenntniswert dieser Traktate geht gegen null, aber der Unterhaltungswert ist riesig. Lesen sich wie schlecht redigierte Welt-Online-Text von 2003. Erfreute <a href="http://cuil.com">Cuil </a> durch gewagte Bild-Text-Kombos (mir war stets ein Foto Hanns-Martin Schleyers in Geiselhaft <a href="http://www.netzfundbuero.de/2008/07/29/in-geiselhaft-bei-cuil/">zugeordnet</a>) sind Cpedias Ergüsse eher von brüchigem Charme. Kostproben:</p>
<p><strong>Helmut Kohl</strong></p>
<blockquote><p>British Prime Minister Margaret Thatcher and West German Chancellor Helmut Kohl, in Washington for valedictory visits to Reagan, took Bush aside to voice their concerns about the U.S. economy.</p></blockquote>
<p>Schöner Einstieg. Ab hier vermerkelt es dann etwas:</p>
<blockquote><p>Born after the war, she and Sarkozy bear none of the personal scars that marked previous French-German gestures most notably the 1984 visit by President Francois Mitterrand and Chancellor Helmut Kohl to the French battle site of Verdun. </p></blockquote>
<p><strong>Jesus Christus</strong></p>
<blockquote><p>By this feeling, we know that Jesus Christ is the Son of God, that Joseph Smith was a prophet, and that The Church of Jesus Christ of Latter-day Saints is the only true church on the earth.</p></blockquote>
<p>Ach, er war Mormone. Ob er das wusste?</p>
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		<title>Leichenentsorgung bei Google</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 09:20:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitunter machen mir die Kontextanzeigen in Gmail echt Angst:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitunter machen mir die Kontextanzeigen in Gmail echt Angst:</p>
<p><img src="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/leichenwohnung.png" width="228" height="260" alt="" title="" /></p>
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