<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Tom Hillenbrand &#187; Abgestaubt</title>
	<atom:link href="http://www.netzfundbuero.de/category/abgestaubt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.netzfundbuero.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 09:07:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator>
		<item>
		<title>Abgestaubt: Das Star-Wars-Kid</title>
		<link>http://www.netzfundbuero.de/2010/08/24/abgestaubt-das-star-wars-kid/</link>
		<comments>http://www.netzfundbuero.de/2010/08/24/abgestaubt-das-star-wars-kid/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 15:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abgestaubt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzfundbuero.de/?p=488</guid>
		<description><![CDATA[Wow, Ghyslains unfreiwilliger Auftritt ist bereits sieben Jahre her. Wie wäre die Geschichte wohl mit Twitter, Facebook und Co. verlaufen?...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wow, Ghyslains unfreiwilliger Auftritt ist bereits sieben Jahre her. Wie wäre die Geschichte wohl mit Twitter, Facebook und Co. verlaufen?</p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3GJOVPjhXMY?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/3GJOVPjhXMY?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="400"></embed></object></p>
<p>Web-Kult: Die Leiden des Star-Wars-Kids (SPIEGEL ONLINE 5.8.2003)</p>
<p><em>Als Ghyslain R. vor laufender Kamera sein Debüt als pummeliger Jedi-Ritter gab, dachte er nicht im Traum daran, das Video zu veröffentlichen. Einige Millionen Downloads später ist der Teenager aus Quebec der heimliche Held aller Science-Fiction-Freaks und Sonderlinge.</em></p>
<p>Hamburg/Trois-Rivières &#8211; Jeder Teenager veranstaltet irgendwann einmal Unsinn, den er später bereut. Jeder begeht als Jugendlicher Dummheiten, mit denen er sich vor Eltern oder Klassenkameraden lächerlich macht. Nur wenigen Menschen jedoch gelingt es, sich zum Gespött des ganzen Planeten zu machen. Der 15-jährige Ghyslain R. aus Quebec ist einer von ihnen.</p>
<p>Ende 2002, während eines Schulprojekts, beschließt der Teenager in einem unbeobachteten Moment, seiner Schwäche für die Science-Fiction-Saga &#8220;Star Wars&#8221; nachzugeben und sich selbst zu filmen. Wie sein Vorbild, der finstere Jedi-Schurke Darth Maul, wirbelt Ghyslain vor laufender Kamera mit einen Doppel-Lichtsäbel durch die Gegend.</p>
<p>Auch die Spezialeffekte liefert er gleich mit: Um den Sound des Lichtschwertes zu simulieren, produziert der Möchtegern-Jedi Zisch- und Summgeräusche, die sich manchmal mit einem Keuchen oder Stöhnen mischen. Damit wäre die Ghyslain-Saga zu Ende gewesen, hätten nicht einige Klassenkameraden das Video in die Finger bekommen. </p>
<p>Den Rest gibts bei <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,259878,00.html">SPIEGEL ONLINE</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzfundbuero.de/2010/08/24/abgestaubt-das-star-wars-kid/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abgestaubt: Kaliforniens Trigema-Mann</title>
		<link>http://www.netzfundbuero.de/2010/08/18/abgestaubt-kaliforniens-trigema-mann/</link>
		<comments>http://www.netzfundbuero.de/2010/08/18/abgestaubt-kaliforniens-trigema-mann/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 15:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abgestaubt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzfundbuero.de/?p=726</guid>
		<description><![CDATA[Jetzt, wo American Apparel offenbar vor der Insolvenz steht, ist es Zeit diese Geschichte aus dem Jahr 2004 abzustauben. Damals...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/31506719@N00/153757939/" title="American Apparel 2 by DeborahK, on Flickr"><img src="http://farm1.static.flickr.com/68/153757939_c0f9b7d755.jpg" width="500" height="335" alt="American Apparel 2" /></a></p>
<p>Jetzt, wo American Apparel offenbar <a href="http://www.huffingtonpost.com/2010/08/17/american-apparel-bankrupt_n_685065.html">vor der Insolvenz steht</a>, ist es Zeit diese Geschichte aus dem Jahr 2004 abzustauben. Damals war AA ganz oben und ich traf Unternehmenschef Dov Charney in seinem Haus in L.A. Ich erinnere mich noch genau. Er hatte nur eine pinkfarbene Unterhose an und empfing mich mit den Worten: &#8220;I am having some rice for chow, man. You dig some?&#8221; Dann zog er sich zum Glück ein Shirt über und gab bereitwillig Auskunft.</p>
<p><strong>American Apparel: Kaliforniens Trigema-Mann</strong> (SPON, 04.07.2004)</p>
<p><em>Anders als der Rest der US-Textilbranche lässt American Apparel nicht in Billiglohnländern fertigen. Der exzentrische Unternehmenschef Dov Charney produziert ausschließlich mit eigenen Mitarbeitern &#8211; mitten in Los Angeles&#8217; teurer Downtown.<br />
</em><br />
Los Angeles &#8211; Nur mit einer kurzen rosafarbenen Hose und einem gelben Poloshirt bekleidet sitzt Dov Charney auf dem heimischen Sofa und zitiert Ronald Reagan. &#8220;Ich habe gehört, Reagan kränkelt etwas&#8221;, meint der Gründer von American Apparel und grinst. &#8220;Egal, er hat ein paar echt gute Sachen gesagt, zum Beispiel: &#8216;Was für Menschen werden wir in vierzig Jahren sein? Mögen wir freie Menschen sein, fest in der Überzeugung, dass Freiheit nicht das Vorrecht weniger ist, sondern das universelle Recht aller Kinder Gottes.&#8217;&#8221; Der drahtige kleine Mann wirft die Arme nach vorne, krallt seine Hände in den Bezug des Fauteuils. &#8220;Universalität, Mann. Darum geht es.&#8221;<br />
J<br />
In der Branche gilt der aus Montreal stammende Kanadier als Sonderling, und das liegt nicht nur an seinem Auftreten. Charneys American Apparel (AA) ist der letzte Mohikaner der US-Textilbranche. Mit 83 Millionen Dollar Jahresumsatz ist die Firma inzwischen der größte heimische T-Shirt-Hersteller, weil der Rest der Branche seine Fertigung komplett nach Asien und Mittelamerika verlagert hat. Charney hingegen ist nicht nur geblieben, er hat seine Fabrik zudem von South Carolina ins teure Los Angeles verlegt. &#8220;Hier gibt es haufenweise kreative Designer und Modeleute, das ist wichtig für uns&#8221;, sagt er. &#8220;Und viele mexikanische Immigranten.&#8221; Ein wenig erinnert Charney an Wolfgang Grupp. Der deutsche Sportartikelhersteller Trigema lässt auch nicht in Übersee fertigen. Und auch der &#8220;König von Burladingen&#8221; gilt in der Branche als schräger Vogel. </p>
<p>Der Rest bei <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,304617,00.html">SPIEGEL ONLINE</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzfundbuero.de/2010/08/18/abgestaubt-kaliforniens-trigema-mann/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abgestaubt: Sterntaler in New York</title>
		<link>http://www.netzfundbuero.de/2010/07/01/abgestaubt-sterntaler-in-new-york/</link>
		<comments>http://www.netzfundbuero.de/2010/07/01/abgestaubt-sterntaler-in-new-york/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 15:21:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abgestaubt]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzfundbuero.de/?p=495</guid>
		<description><![CDATA[Aus meinem Fundus, erschienen am 21. Juni 2004 bei SPIEGEL ONLINE: Es war einmal ein kleines Unternehmen namens Travelzoo.com, das...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus meinem Fundus, erschienen am 21. Juni 2004 bei <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,305018,00.html">SPIEGEL ONLINE</a>:</p>
<p><em>Es war einmal ein kleines Unternehmen namens Travelzoo.com, das schenkte den Besuchern seiner Webseite 700.000 scheinbar wertlose Aktien. Jetzt fällt Geld vom Himmel. Ein Dotcom-Märchen.</em></p>
<p>Es gab eine Zeit, da taten Internet-Unternehmen alles, um Websurfer auf ihre Seiten zu locken. Sie boten Gutscheine. Nackte Mädels. Oder Aktien. Pionier der Gratisaktie war seinerzeit Travelzoo.com. Die Tourismusseite schenkte jedem, der ihren Newsletter abonnierte, drei Aktien. Wer weitere Interessenten köderte, konnte bis zu zehn Travelzoo-Anteilsscheine umsonst bekommen.</p>
<p>Es war eine hübsche PR-Aktion, die sich der deutsche Travelzoo-Gründer Ralph Bartel damals ausgedacht hatte. Die Surfer kamen in Scharen und alle großen Blätter, darunter die &#8220;New York Times&#8221; und das &#8220;Wall Street Journal&#8221; druckten die Geschichte &#8211; wenn auch meist mit einem negativen Tenor. Travelzoos Massenbeschenkung galt vielen als Beweis dafür, dass die junge Internet-Branche inzwischen völlig durchgeknallt war (dabei wurde es später noch viel schlimmer). Auch das &#8220;Handelsblatt&#8221; witterte Verrat: &#8220;Die Angebote&#8221;, meckerte die Zeitung, &#8220;riechen nach Bauernfängerei.&#8221;</p>
<p><strong>www.mumpitz.com</strong></p>
<p>Das Misstrauen war durchaus berechtigt. Weder Travelzoo noch ein anderes Unternehmen, das so genannte Aktien verschenkte, notierte seinerzeit an der Börse, die Papiere waren folglich nichts wert. Für das zweifelhafte Privileg, Shareholder einer drittklassigen Internet-Firma sein zu dürfen, hatten die Beschenkten im Gegenzug ihre persönlichen Daten herausrücken müssen. Das sah nach einem ungleichen Tauschgeschäft aus. Auch gab es Ärger mit der US-Börsenaufsicht SEC. Die störte sich an dem ihrer Ansicht nach irreführenden Begriff &#8220;Aktie&#8221;.</p>
<p>Dennoch versicherte Travelzoo seinen Aktionären, ganz im träumerischen Stil der Zeit, dass große Reichtümer auf sie warteten. Im Kapitel Frage-und-Antwort der Webseite wurde auch der Wert der Anteilsscheine diskutiert. Das Unternehmen wies darauf hin, dass die beliebtesten Websites im Internet &#8220;1.000.000.000 Dollar oder mehr&#8221; wert seien. &#8220;Travelzoo ist keine von ihnen&#8221;, kommentierte das Börsenmagazin &#8220;Barrons&#8221; damals trocken.</p>
<p>Auch in den kommenden Jahren wurde aus Travelzoo kein Amazon und auch kein Yahoo!. Nicht einmal innerhalb des Universums der Reiseseiten wurde das Unternehmen eine bekannte Marke; wer in den USA Flüge oder Hotels bucht, klickt eher zu Expedia, Orbitz oder Hotels.com. Travelzoo listet hingegen lediglich die Werbeangebote von Fluggesellschaften oder Autoverleihen auf. Und so geriet die ganze Sache schnell in Vergessenheit. Es schien sinnvoller, abgelaufene Rabattmarken aufzubewahren denn Travelzoo-Aktien. Erstere besitzen zumindest einen &#8211; wenn auch geringen &#8211; Materialwert.</p>
<p>So kann man sich irren.</p>
<p><strong>www.spaetzuender.com</strong></p>
<p>Mit einer an Starrsinn grenzenden Zielstrebigkeit machte Vorstandschef Bartel nach dem Platzen der Dotcom-Blase weiter. Zunächst verlegte Travelzoo seinen Firmensitz von den Bahamas nach Delaware. Dann brachte der studierte Journalist sein Unternehmen im August 2002 an den so genannten OTC-Markt der Börse. Das ist das Wall Streetsche Pendant zu Rudis Resterampe, aber immerhin. Anfang 2004 erreichte Bartel dann sein Ziel: Nicht zuletzt dank eines soliden Geschäfts und schwarzer Zahlen gelang Travelzoo im Januar der Wechsel an die Wachstumsbörse Nasdaq.</p>
<p>Seit dem Börsengang 2002 hatten Travelzoos Gratisaktionäre zwei Jahre Zeit, ihre Alt-Anteile in richtige Aktien zu konvertieren. Nur wenige nahmen das Angebot wahr, die meisten hatten vermutlich bereits vor Jahren die Hoffnung aufgegeben. Schade eigentlich: Am Tag der Erstnotierung an der Nasdaq kostete das Papier mit dem Kürzel TZOO 8,65 Dollar. Wer viereinhalb Jahre zuvor die maximale Stückzahl von zehn Aktien abgegriffen hatte, bekam somit 86,50 Dollar geschenkt. Nicht die Welt, aber immerhin ein flottes Abendessen zu zweit. Und umso beachtenswerter, als man an der Wall Street für gewöhnlich nichts geschenkt bekommt &#8211; außer zweitklassigen Analystenberichten, wenn einem der Broker eine angeblich sensationelle Aktie andrehen will.</p>
<p><strong>www.kursgranate.com</strong></p>
<p>Aber der wahrhaft märchenhafte Teil der Geschichte kommt erst noch.</p>
<p>Ende April 2004 setzte bei Travelzoo die Schwerkraft aus. Binnen eines Monats stieg die Aktie um 224 Prozent auf 22,56 Dollar. Anfang Juni kletterte der Preis auf den bisherigen Höchststand von 27,25 Dollar. Warum, weiß keiner so genau. Gerüchte über eine Übernahme oder einen bevorstehenden Riesendeal gibt es nicht. Auch das Unternehmen hat nach eigenen Angaben keine Ahnung, warum die Aktie durch die Decke geht.</p>
<p>Ein Rücksturz zur Erde scheint unausweichlich. Irgendwann wird den Börsianern auffallen, dass eine werbelastige Reiseseite mit ein paar Millionen Abonnenten keine 350 Millionen Dollar wert ist. Der Kurs bröckelt bereits wieder. Bis auf weiteres können sich die Aktionäre von einst jedoch freuen. Am Freitag waren zehn Travelzoo-Aktien 179,90 Dollar wert. Bartel sieht die Entwicklung einer Unternehmensmitteilung zufolge mit gemischten Gefühlen: &#8220;Wir glauben nicht, dass es im Interesse unseres Unternehmens oder unserer Aktionäre ist, wenn Handel auf Basis unfundierter Gerüchte &#8230; stattfindet.&#8221; Na ja. Für den Mehrheitsaktionär ist mit ein paar Jahren Verspätung der Traum jedes Dotcom-Gründers wahr geworden. Mit einem Aktienpaket im Wert von über 240 Millionen Dollar ist der Deutsche nun märchenhaft reich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzfundbuero.de/2010/07/01/abgestaubt-sterntaler-in-new-york/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abgestaubt: Als Bill Gates noch Maccie war</title>
		<link>http://www.netzfundbuero.de/2010/05/20/abgestaubt-als-bill-gates-noch-maccie-war/</link>
		<comments>http://www.netzfundbuero.de/2010/05/20/abgestaubt-als-bill-gates-noch-maccie-war/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 14:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abgestaubt]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Supergeek]]></category>
		<category><![CDATA[Webklassiker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzfundbuero.de/?p=490</guid>
		<description><![CDATA[Wer im Internet fischen geht, kann eine alte Apple-Werbebroschüre aus dem Jahr 1984 auf die Platte ziehen. Darin preist der...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer im Internet fischen geht, kann eine alte Apple-Werbebroschüre aus dem Jahr 1984 auf die Platte ziehen. Darin preist der milchgesichtige Vorstandschef einer zweitklassigen Software-Butze namens Microsoft den Macintosh als den besten Rechner aller Zeiten.</p>
<p><img alt="" src="http://www.spiegel.de/img/0,1020,285024,00.jpg" title="mac ad" class="alignnone" width="420" height="564" /></p>
<p>Bill Gates, Chairman und CEO des Softwareanbieters Microsoft Chart zeigen war voll des Lobes: &#8220;Um einen neuen Standard zu schaffen braucht man etwas, das nicht nur ein wenig anders ist. Man benötigt etwas, das wirklich neu ist und die Vorstellungen der Menschen einfängt. Macintosh erreicht diesen Standard.&#8221;</p>
<p>Der amerikanischen Zeitschrift &#8220;Newsweek&#8221; lag im Jahr 1984 ein 16-seitiger Prospekt bei, der dazu gedacht war, das Computersystem Macintosh einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Als Computerexperten, die auf Seite 10 verkündeten, was für ein einfach zu bedienender, intuitiver Rechner der Mac ist, traten drei Software-Experten auf: Mitch Kapor, der Chef von Lotus. Fred Gibbons, der Präsident der Software Publishing Corporation. Und der schon genannte Herr Gates, 29 und seit zehn Jahren bei Microsoft.</p>
<p>Den Rest gibt dieses 13.08.2003 erschienen Artikels gibt es bei <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,261026,00.html">SPIEGEL ONLINE</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzfundbuero.de/2010/05/20/abgestaubt-als-bill-gates-noch-maccie-war/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abgestaubt: Der Markendschungel der Telekom</title>
		<link>http://www.netzfundbuero.de/2010/04/17/abgestaubt-der-markendschungel-der-telekom/</link>
		<comments>http://www.netzfundbuero.de/2010/04/17/abgestaubt-der-markendschungel-der-telekom/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 07:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abgestaubt]]></category>
		<category><![CDATA[Telcos]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzfundbuero.de/?p=432</guid>
		<description><![CDATA[Manche Aufräumarbeiten dauer etwas länger.Die Markenarchitektur der Deutschen Telekom zum Beispiel, von dem ehemaligen Kommunikationschef Jürgen Kindervater entworfen, ist über...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Aufräumarbeiten dauer etwas länger.Die Markenarchitektur der Deutschen Telekom zum Beispiel, von dem ehemaligen Kommunikationschef Jürgen Kindervater entworfen, ist über die Jahre zu einem veritablen Dschungel mutiert. T-Home, T-Shop, T-Com, T-Systems &#8211; da blickt schon lange kein Schwanz mehr durch. Heute hat das Unternehmen seine Kunden per SMS informiert, dass T-Mobile und T-Home verschwinden. Fortan gibt es nur noch Telekom.de.</p>
<p>Eine gute Idee, denn trotz allem Gemäkel ist das magentafarbene T eine der stärksten Marken, die es in Deutschland gibt. Sie ist nur lange stümperhaft gemanagt worden.</p>
<p>Aus gegebenem Anlass habe ich meinen dazugehörigen Artikel abgestaubt:</p>
<p><a href="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2010/04/20080208_aussen_062-e1271487928231.jpg"><img src="http://www.netzfundbuero.de/wp-content/uploads/2010/04/20080208_aussen_062-e1271487928231.jpg" alt="" title="Telekom logo" width="480" height="320" class="alignnone size-full wp-image-434" /></a></p>
<p><strong>Verloren im T-Dschungel   </strong></p>
<p>Von Thomas Hillenbrand &#038; Isabell Hülsen; 9. Januar 2007; Financial Times Deutschland</p>
<p><em>Mit einer unstimmigen Kommunikationsstrategie hat die Deutsche Telekom ihre Marke beschädigt. Der neue Konzernchef RenéObermann will nunOrdnung in das Werbechaos bringen   </em></p>
<p>Am Anfang war das T. Als die neu geschaffene Deutsche Telekom Mitte der 90er-Jahre ihr Logo und ihre Identitä als Konzern entwarf, war das T-Universum noch üerschaubar. Üerall prangte der Namenszug der Telekom oder schlicht ein &#8220;T&#8221;, stets in den Farben Magenta und Grau.   </p>
<p>Zehn Jahre späer ist die Markenstrategie von Europas größem Telefonkonzern selbst fü Insider kaum mehr durchschaubar: Es gibt T-Mobile, T-Com, T-Home, T-Service und sogar eine T-Gallery. &#8220;Aus Konsumentensicht ist das Bild der Telekom zerfasert und chaotisch&#8221;, sagt Udo Klein-Böting, Chef der Beratung BBDO Consulting. Lägst hat jede der drei Telekom-Sparten ihre eigene Markenstrategie, eine gute Handvoll Werbeagenturen frickelt &#8211; unabhägig voneinander &#8211; am T herum.   </p>
<p>Nun soll das Dickicht gelichtet werden. &#8220;Es kann nicht sein, dass wir einen wahren Dschungel von T-Marken haben, deren Zusammenspiel nicht ersichtlich ist&#8221;, schreibt der neue Telekom-Chef RenéObermann in einem Brief an die Mitarbeiter. Der Top-Manager, berichten Insider, drükt aufs Tempo: Bis zum Früjahr soll ein Konzept auf dem Tisch liegen. Helfen soll dabei Tonio Kröer, Deutschlandchef der Agentur DDB, und in Obermanns neuem füfköfigen Beraterstab zustädig fü Ideen zur Markenfürung. Gut mölich, dass einige Konzernmarken dabei bald in der Versenkung verschwinden.   </p>
<p>Seinen Ursprung hat das Markenchaos in der Dezentralisierungsstrategie des im Dezember zurükgetretenen Konzernchefs Kai-Uwe Ricke. Er veranlasste, dass die Sparten Mobilfunk (T-Mobile), Festnetz (T-Com) und Geschätskunden (T-Systems) weitgehend unabhägig voneinander agieren. Jede Einheit bekam eine eigene Zentrale &#8211; und eine eigene Marke. &#8220;Plözlich machte jeder sein eigenes Ding&#8221;, erinnert sich ein ehemaliger Telekom-Manager. &#8220;Mit Markenstrategie hatte das wenig zu tun, aber viel mit Eitelkeit.&#8221;   </p>
<p>In der Kleinstaaterei aber ging das groß T verloren: Die Telekom tritt heute als Absender ihrer Produkte kaum noch in Erscheinung. Bei T-Home, der neuen Internet-TV-Plattform des Konzerns, taucht der Name gar nicht auf. Markenexperten halten das fü gefärlich, zumal die Telekom dem Kunden doch am liebsten gleich alle Dienste im Büdel verkaufen will. &#8220;Der Kunde muss als Telekom-Kunde behandelt werden, nicht als T-Com- oder T-Mobile-Kunde&#8221;, sagt Hans Albers, Kreativchef der Werbeagentur Economia, die fü T-Com arbeitet. Mit dem T zu werben häte noch einen weiteren Vorzug: Der Telekom haftet zwar immer noch das piefige Behödenimage an &#8211; zugleich gilt der Konzern aber im Gegensatz zu seinen Rivalen als grundsolide.   </p>
<p>Auch beim Sportsponsoring macht bisher jeder, was er will: Die Radsportmannschaft Team Telekom heiß inzwischen Team T-Mobile. Mölicher Namenssponsor der Fußall-Bundesliga sollte ursprüglich nicht die Telekom sein, sondern die T-Com &#8211; obwohl diese Branchenexperten zufolge nicht einmal 50 Prozent der Deutschen kennen. &#8220;Telekom&#8221; hat dagegen einen Bekanntheitsgrad von 97 Prozent. Noch ist unklar, ob der Konzern seine Option zum Liga-Sponsoring üerhaupt nutzt und welche Marke verwendet wüde. Bis zum 15. Februar hat Obermann Zeit von der Deutschen Fußall Liga bekommen, um eine Entscheidung zu treffen.   </p>
<p>Üerlebensgefärdet sind derweil neben der Marke T-Com vor allem einige der jügeren Schöfungen. Dazu zälen T-One (ein Kombitelefon) oder Congster (ein DSL-Anbieter). Unter dem Kahlschlag könte auch manche Agentur leiden, die bisher in den Diensten der einen oder anderen Sparte steht. &#8220;Es wird sicher eine Bereinigung geben. Von den etwa füf Agenturen, die den Konzern in der klassischen Werbung betreuen, sind vielleicht drei oder vier zu viel&#8221;, sagt ein Werber. Dass auf die Werber harte Zeiten zukommen hat auch Obermann schon klar gemacht: Mit der &#8220;ineffizienten Verwendung unserer Werbegelder&#8221; müse Schluss sein.   </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzfundbuero.de/2010/04/17/abgestaubt-der-markendschungel-der-telekom/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abgestaubt: Das Schönste aus meinem Archiv</title>
		<link>http://www.netzfundbuero.de/2010/02/05/abgestaubt-das-schonste-aus-meinem-archiv/</link>
		<comments>http://www.netzfundbuero.de/2010/02/05/abgestaubt-das-schonste-aus-meinem-archiv/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 13:08:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abgestaubt]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzfundbuero.de/?p=301</guid>
		<description><![CDATA[In zehn Jahren kommt ganz schön was zusammen und beim Durchstöbern alter Unterlagen stoße ich immer wieder auf die eine...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In zehn Jahren kommt ganz schön was zusammen und beim Durchstöbern alter Unterlagen stoße ich immer wieder auf die eine oder andere Geschichte, die immer noch lesenwert oder wegen aktueller Ereignisse gerade wieder relevant ist.</p>
<p>Deshalb finden sich hier ab sofort unter dem Label &#8220;Abgestaubt&#8221; alte Texe von mir, meistenteils erschienen in Handelsblatt, SPIEGEL ONLINE oder der FTD. Viel Spaß damit.</p>
<p>Den Anfang macht Guido &#8220;PKV&#8221; Westerwelle.</p>
<p><strong>Polit-Marketing: Westerwelle wirbt für DKV (SPIEGEL ONLINE, 26.01.2004)</strong></p>
<p>FDP-Parteichef Guido Westerwelle macht neuerdings ganz unverhohlen PR für die Deutsche Krankenversicherung. In einem Werbeprospekt erklären die Liberalen ihren Mitgliedern, warum ein guter Freidemokrat eine Privatpolice bei der DKV abschließen sollte. <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,283587,00.html">mehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzfundbuero.de/2010/02/05/abgestaubt-das-schonste-aus-meinem-archiv/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

