Das nächste große Ding: Voice-to-Text

7. April 2007 1 Kommentar

Für das Mobiltelefon gibt es einige neue Dienste wie SimulScribe, die Nachrichten auf der Mobilbox automatisch in Text umwandeln. Man kann also beispielsweise seine Voicemails auf dem Blackberry lesen,ohne irgendwo anrufen zu müssen – und es ist auch nicht notwendig, die Nachrichte in irgendeiner festgelegten Reihenfolge abzufragen (David Pogue hat das Ganze ausgiebig getestet).

Natürlich kann man die Nachrichten auch durchsuchen – und die Voicemails sind vermutlich erst der Anfang. Alle Telefongespräche, die man führt, werden inzwischenals Datenpakete durchs IP-Netz gejagt und lassen sich folglich problemlos als Soundfiles archivieren und von einem Server im Hintergrund in Texte umwandeln.

Insofern ist es nur eine Frage der Zeit, bis jeder seine gesamte Gesprächshistorie indexiert auf der Platte hat und diese durchgooglen kann. Ebenfalls wahrscheinlich ist, dass zumindest im Unternehmensbereich mittelfristug eine Querindexierung mit Outlook erfolgt. Anhand der Kontakte und des Kalenders wird man nachschauen können, wer mit wem wann was besprochen hat.

Es klingt etwas gruselig, aber das Telefonarchiv wäre äußerst nützlich. und darum wird es kommen. Ich würde schätzen, spätestens um 2010 herum wird sich das zügig auszubreiten beginnen. So ein Feature wäre meines Erachtens auch etwas, das das lange erwartete Google-Telefon (Googlephone) einzigartig machten könnte (siehe Feature-List)

Update, passend zum Thema: Google startet eine sprachbasierte Suche per Telefon (nur in den USA, über 1800-GOOG-411. Aus der Beschreibung von Google 411:

Using this service, you can:

* search for a local business by name or category.
You can say „Giovanni’s Pizzeria“ or just „pizza“.

* get connected to the business, free of charge.

* get the details by SMS if you’re using a mobile phone.
Just say „text message“.



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