Spezialseiten graben Google und Yahoo das Wasser ab

5. Oktober 2006 3 Kommentare

Mit Suchmaschinen is es wie mit Unterhaltungselektronik . Es gibt kein Produkt, das alles zufriedenstellend erledigt. Trotz des ganzen Gequatsches über Konvergenz und Handys mit allen möglichen Extras: Mein iPod ist zum Musikhören besser als mein Handy. Und ein Palm Pilot ist ebenfalls besser als der integrierte Organizer des Telefons. Das, was Fachleute als dedicated device bezeichnen, funktioniert meist besser als converged devices.

Das gleiche gilt für Suchmaschinen. Googles Fähigkeiten sind leider sehr begrenzt. Yahoos auch. Ein paar Beispiele:

Telefonnummern: Mit Google eine totale Nullnummer, weil die Amerikaner keine vernünftigen Datensätze haben. Ähnliches gilt für Gelbe-Seiten-Infos. Stattdessen lieber GoYellow.de oder Findemaschine.de

Shopping: Bei Googles Froogle muss man sich fragen, wie so viele hochbezahlte Menschen mit derart großen Gehirnen ein so mieses Pridukt entwickeln können. Stattdessen helfen Shopping.com oder Guenstiger.de

Restaurants: Auch hier kann Google nicht punkten. Von Menschen gepflegte Community-Portale wie Qype führen schneller zum Ziel
Hotels: Googles Page-Ranking-Logik verhindert, dass die Homepages von Hotels irgendwo vorne in der Trefferliste auftauchen – stattdessen landet man fast immer bei drittklassigen Reiseveranstaltern. Lösung: Hotels.com, HRS. de, Expedia.de

Filme: Google Video ist ganz okay, Youtube ist besser.

Musik: Auch hier liefert Google in der Regel nur Rotz. Pandora findet hingegen fast alles – und liefert Streams dazu.



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