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Warteschleife

Seit 2011 schreibe ich für SPIEGEL ONLINE unter dem Pseudonym Tom König die Kolumne “Warteschleife. Mein Leben als Kunde.” Nun sind Kunde Königs Erlebnisse als Buch erschienen – mit allen bereits veröffentlichten und zahlreichen neuen Geschichten aus der Service-Sahara. Dazu gibt es Illustrationen meines Lieblinszeichnerduos Greser & Lenz. Hier der Teaser zum Buch:

Der nächste freie Mitarbeiter ist für SIE reserviert!

Waffeleis darf nur im Stehen verzehrt werden, Kündigungen sind ausschließlich über eine kostenpflichtige 0900-Nummer möglich, und Bareinzahlungen sind bei der Bank grundsätzlich unerwünscht: Kunden haben in diesem Land nichts zu lachen.

Jede Woche beschreibt Tom König in seiner SPIEGEL-ONLINE-Kolumne “Warteschleife”, was es heißt, heute Konsument zu sein. Pointiert und mit beißender Ironie schildert er seine Erlebnisse in der Service-Sahara – und deckt auf, wie viele Unternehmen ihre Kunden nach Strich und Faden betuppen. Er erzählt die irrwitzigsten Kunden-Erlebnisse, die SPIEGEL-ONLINE-Leser ihm geschickt haben – und gibt Tipps, wie man sich gegen die Gängelei von Firmen und Behörden wehren kann.

Das Buch verlegt Kiepenheuer & Witsch. Zeitgleich erschien bei Audio Media die Hörbuchversion, gelesen von Christoph-Maria Herbst:

 


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Vorbestellen kann man es im gut sortierten Buchhandel oder bei Amazon.de.

Mehr von Tom König gibt es auch bei SPIEGEL ONLINE, im Warteschleife-Blog, bei Facebook und Twitter.

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3 Comments

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  1. Elke #
    Juni 14, 2012

    Vllt sollte bei dieser Gelegenheit auch mal jemand über die Kehrseite berichten. Zum Beispiel darüber, dass tausende kleine online-Händler in Deutschland zum Freiwild dieser sogenannten “benachteiligten” Kunden ausgerufen wurden. Man wird beleidigt, erpresst und genötigt, muss Psychosen, Neurosen und Unverschämtheiten ertragen und darf die “Kunden” darum bitten, ihnen Geld in den Rachen werfen zu dürfen, auf das sie rechtlich nicht den geringsten Anspruch haben! Auch DAS ist Realitat in Deutschland und vielleicht sogar die einzig wahre Wahrheit!

  2. Peter Bahn #
    August 15, 2012

    Ihr Auftritt bei “Volle Kanne” ham 15.8.2012
    Thema Servicewüste Deutschland.
    Sehr geehrter Herr Hillenbrand,
    ich pflichte Ihnen voll und ganz bei Deutschland ist eine schlimme Servicewüste, doch in der Sendung deuten Sie an das es in Frankreich ähnlich zu geht. Hier muss ich wehement wiedersprechen. Ich habe seid 20 Jahren hier meinen 2.Wohnsitz und lebe seid 5 Jahren fast fest hier, doch Frankreich ist alles andere als eine Servicewüste.
    Ob Telefonanbieter,Kemptner,Waschmaschinen Techniker,Bedienungspersonal in Bau-oder Supermärkten Service ist absolute Spitzenklasse.
    Bei Servicehotline von Telefon-und Internetanbieter wird ihnen unmittelbar nach zustande kommen der Verbindung die Wartezeit genannt bis ein Berater frei ist, die fast immer unter einer Minute liegt und dann auch nicht länger dauert. Tel.Service bei Pannen ausgezeichnet auch Samstags bis 19h. Jede Beratung über die Hotline ist sehr fundiert und auch für IT und PC Nieten (bin eine)verständlich mit Schrittweisem vorgehen.
    Klemptner wechseln auch an Sylvester noch gegen 17h Gasboiler aus ohne das man Stammkunde ist,wewnn man erst am Vormittag den Schaden fest gestellt hat.
    Lieferservice z.B. Kühlschrank oder Waschmasch.kommt pünktlich und wenn er sich verspätet wird vorher angerufen.
    Paketlieferservice telefoniert wenn er sie nicht finden kann oder sie nicht zu Hause sind (wohne etwas abgelegen)
    In jedem kleinen Tante Emma laden kann man ohne Schwierigkeiten mit Kreditkarte zahlen.
    In all den Jahren habe ich keine einzige negativ Erfahrung machen müssen obwohl ich hier der Ausländer bin.
    Ich habe manchmal das Gefühl von Ausland gesehen Deutschland ist sehr überheblich. (Subjektiv :-))
    Habe auch In den USA gelebt und dort ähnliche Erfahrungen machen dürfen wie hier in Frankreich (Epinal)
    Mit freundlichen Grüßen
    Peter Bahn

  3. Elldeh #
    August 18, 2012

    @Elke

    Die einzigen Neurosen etc. die ich bisher erlebt habe waren die besagter “kleiner online-händler”, welche ihre Kunden beleidigen, sich nicht an das Gesetz halten und schließlich das Einschalten der Behörden notwendig machen.

    Vielleicht macht das Netz es einfacher ein “kleiner Internet-Händler” zu werden, aber man sollte einfach generell kein Händler werden wenn man sein Geschäft nicht so führen kann dass man stets neutral, höflich und fair ganz zu schweigen von legal mit seiner Kundschaft umgehen kann.

    Siehe z.b. auch die Abiturienten &Hüpfburg Panne im SPIEGEL.

    Man kann nicht alle Kunden wegen schlechter Erfahrung, schlechter Wirtschaftslage oder schlechter Laune eins Überziehen. Das ist einfach unprofessionell.

    All dies hält Sie natürlich nicht davon ab Ihr eigenes Buch zu schreiben :). Von Interesse für Sie könnte auch der Blog “Kunden aus der Hölle” sein, auch wenn es hier mehr um Selbständige geht.

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