Worte des Vorsitzenden Konken

24. Juli 2009 5 Kommentare

Der Deutsche Journalisten-Verband und das Internet, das ist keine Liebesbeziehung. Unlängst hat der DJV gefordert, bestimmte unentgeltliche Informationsangebote im Internet zu verbieten. Für eine engagierte (und inzwischen von der Gewerkschaft beendete) Diskussion sorgt zudem ein unbekannter Autor, der in einem Blog auf der DJV-Homepage gegen Google vom Leder zieht.

Ich finde viele Einlassungen des DJV wunderlich, aber das ist nur meine Meinung. Weil es trotz der ganzen Pöbeleien eigentlich um ein wichtiges Thema geht (den Fortbestand des Qualitätsjournalismus) habe ich als kleinen Beitrag zur Debatte einmal nachgeschaut, was der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken in der Vergangenheit in Sachen Internet so von sich gegeben hat.

Das Ergebnis als kleine Slideshow.

Update: Ebenfalls lesenwert ist die Antwort des DJV auf die Kritik an der Haltung gegenüber Bloggern, Gratisangeboten, Google etc.



5 Kommentare

  • Gunther sagt:

    Das sind mal „interessante“ Äußerungen von Herrn Konken, um es mal gelinde auszurücken.

    Besonders amüsant finde ich seinen ersten Kommentar über Blogs, also die Geschichte mit frei und unter seinem Namen. Während ich den Teil mit „frei“ überhaupt nicht verstehe (kann man seine Meinung unfrei äußern?), so kann ich zumindest von mir behaupten, auf meinem Blog mein Namen überall drin stehen zu haben.

    Aber das ist ok, schließlich bin ich ja nur ein kleiner, unfreier Blogger, der es auch noch wagt, kein Journalist zu sein…


  • Nike sagt:

    Find ich ja an sich ganz gelungen, die Zusammenstellung der Zitate. Das auf Folie fünf bezieht sich doch aber auf die Praxis des „Nordkurier“: Freie sollen ihre Themenangebote auf eine Internetseite stellen – unter Angabe von Honorarvorstellungen. Nach dem Motto: Gibt’s zwei mit der gleichen Idee, kaufen wir den Text, der weniger kostet. Insofern passt das Zitat da nich wirklich in die ansonsten erschreckenden Aussagen. ;0


  • Ranjit sagt:

    Sehr schön: Diese Zitate in einem Präsentationsfenster von GoogleDocs aufzubereiten ^^

    Ich verstehe wirklich nicht, wie sich der DJV die Zukunft vorstellt. Alle PCs zum Fenster raus werfen? Lokalnews lese ich ohnehin nicht. Und wenn die deutschen Zeitungen meinen einen „Schulterschluss“ wider aller Vernunft vollziehen zu müssen, dann lese ich eben nurnoch Tweets, Blogs und englische Zeitungen.


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