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Wieso Turbolader? Was in Elektroautos so alles fehlt

April 22nd, 2009

Tom

Im Elektroauto kann man nicht mehr Gas geben und im Leerlauf an der Ampel stehen geht auch nicht. Ein Leser schickte mir jetzt diese schöne Aufstellung von Teilen, Flüssigkeitennund Wartungen, die ebenfalls passé wären:

Folgende Teile fallen übrigens in der Anschaffung und Wartung bei Elektrofahrzeugen weg:

Getriebe
Anlasser
Thermostat
Turbolader
Differenzial
Kühler
Wasserpumpe
Kupplung
Katalysator
Auspuffanlage

Folgende Betriebsstoffe fallen weg:

Motor-Öl
Getriebe-Öl
Differenzial-Öl
Kühlerfrostschutz

Folgende Wartungsarbeiten fallen weg:

Ventileinstellen,
Zahnriemenwechsel,
Ölwechsel
Filterwechsel
Zündkerzenwechsel
Kupplungswechsel

3 Comments

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  1. Chris #
    April 22, 2009

    Stimmt nur teilweise:
    Getriebe – bei Radnaben-E-Motoren nicht, aber bei herkömmlichen E-Motoren wären auch Getriebe denkbar um den Drehzahlbereich des Motors optimal zu nutzen.

    Differenzial – siehe oben: bei E-Motoren, die in herkömmlicher Konfiguration eingebaut werden würden, bräuchte man auch ein Diff.

    Kühler, Wasserpumpe – je leistungsstärker die Akkus werden, desto mehr Abwärme werden sie auch produzieren. Powerpacks mit Li-Ion oder Li-Polymer werden bei entsprechender Leistungsdichte und -Abgabeleistung eine aktive (Wasser-)kühlung benötigen, natürlich nicht in heutigen Verbrennungsmotor-Dimensionen.

    Motor-Öl – gekappselte E-Motoren: es gibt Öl-gekühlte Industriemotoren (200 kW und mehr, je nach Typ und Einsatz).

    Getriebe-Öl – siehe oben: wenn Getriebe, dann auch Öl.
    Differenzial-Öl – siehe oben
    Kühlerfrostschutz – siehe oben

    Ölwechsel – dito
    Filterwechsel – dito

    Warum Radnabenmotoren nicht alleinige Lösunge werden (werden): Wenn man sich die Fahrwerks-Entwicklungen der Vergangenheit anschaut, dann war immer ein Hauptziel, die ungefederten Massen zu minimieren – Räder, Bremsen, vor allem Radaufhängung. Sinn & Zweck: weniger ungefederte Massen müssen/werden nicht beschleunigt (in vertikaler Richtung) durch Ein- und Ausfedern der gesamten Aufhängung. Auswirkung bei geringeren Massen: Ansprechen der Federung besser (= mehr Komfort); Sicherheit: Fahrwerk/ Räder immer am Boden (in Extremsituationen wie Elchtest u.ä.).

  2. Danilos #
    Oktober 11, 2009

    Wem das alles fehlt, der muss sich halt ein Normales Auto anschaffen!

  3. Space #
    Februar 10, 2010

    Die Liste ist, wie der erste Kommentar schon zeigt, leider überkomplett.

    Sicher “kann” man alles weglassen. Aber richtige Fahrzeuge werden aus der Liste oben schon noch einiges vorweisen:

    Getriebe (muss sein)
    Anlasser – entfällt wirklich, nur beim Range-Extender sieht es evtl wieder anders aus.
    Thermostat (kann durchaus benötigt werden, siehe Kühler)
    Turbolader – entfällt sicher, ist aber auch beim Verbrenner kein Muss.
    Differenzial – (muss sein, wenn nicht pro Achse zwei Motoren elektronisches Diff simulieren)
    Kühler (muss sein, allein schon für Klima und Batteriekühlung)
    Wasserpumpe (muss sein, für Kühlungwasserkreislauf)
    Kupplung (muss nicht, kann aber sinnvoll sein. Ohne Kupplung wird das Abschleppen schwierig … )
    Katalysator – der wird nicht mehr gebraucht
    Auspuffanlage – ok, entfällt auch. Außer bei Range-Extender …

    Folgende Betriebsstoffe fallen weg:

    Motor-Öl – ok, vermutlicher Entfall
    Getriebe-Öl (nein, wird gebraucht)
    Differenzial-Öl (wohl auch)
    Kühlerfrostschutz (wird gebraucht, ganz sicher!)

    Folgende Wartungsarbeiten fallen weg:

    Ventileinstellen – klar.
    Zahnriemenwechsel – öhm, vielleicht Zahlriemengetriebe … dann schon.
    Ölwechsel (sehr selten, Getriebeöl hält lang, aber entfällt nicht)
    Filterwechsel (Pollenfilter? Bleibt)
    Zündkerzenwechsel – entfällt.
    Kupplungswechsel (kann durchaus drin bleiben, dürfte aber sehr lang halten, da wohl nur bei Nulldrehzahl gekuppelt wird.)

    Fazit:
    Ahnung hatte der, der das geschrieben hat, keine.

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