Nach Orkut, Myspace, Friendster, OpenBC, StudiVZ, LinkedIn und Pownce haben sich die Medien derzeit darauf festgelegt, dass jetzt doch Facebook das nächste große Ding ist. Warum eigentlich? Vermutlich nur deshalb, weil Mark Zuckerberg ein interessanter Typ ist und irgendwer ja schließlich dn Web 2.0-Posterboy spielen muss – und sei es nur für einen Sommer. Der Economist vergleicht den Adiletten-Träger gar mit Steve Jobs.
Ich persönlich finde Facebook ziemlich cool. Aber eine gewisse Skepsis ist angebracht. Die erfolgreichsten Sites im Internet sind immer noch Google, MSN und Yahoo (weltweit, in Deutschland sieht es ähnlich aus). Die erste richtige Netzwerk- beziehungsweise Mitmach-Site kommt auf Platz 11. Mitmachen und kreativ sein will im Web nur eine relativ kleine Gruppe. Genau wie im richtigen Leben.
Ein Hinweis, dass hier irgendwas außer Kontrolle geraten ist:
Gefunden auf Economist.com
Jon Stewart von der Daily Show hatte schon vor Monaten den richtigen Riecher:
