30 December 2005 — News, Suchmaschinen
Ganz interessant finde ich, nach was über eBays Suchfunktion am häufigsten gefahndet wird. Aus der Pressemitteilung:
Der weltweite Online-Marktplatz eBay (www.ebay.de) hat die am häufigsten eingegebenen Suchbegriffe des Jahres 2005 ausgewertet. Der Sieger lautet Esprit: Die Modemarke wurde kategorienübergreifend 13,5 Millionen Mal in die Suchmasken von eBay Deutschland eingegeben. Das entspricht einer Frequenz von 36.988 Suchen pro Tag und 26 pro Minute. Beliebte Boliden: Das Kürzel des Bayerischen Autobauers BMW wurde insgesamt 11,6 Millionen Mal gesucht und liegt damit auf Platz zwei. Knapp dahinter folgt Handy mit 8,1 Millionen.
Esprit. Interesting.
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30 December 2005 — Yahoo!
Nicht das, was ich suchte, aber trotzdem vielen Dank für die Anregung:
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29 December 2005 — News, Google
Also ich bins nicht. Sagt jedenfalls das Slut-O-Meter. Funktioniert folgendermaßen: Man gibt seinen Namen ein und die Seite errechnet aus der Anzahl der Treffer bei Google versus der Anzahl der “zensierten” Treffer (safe search) einen Schlampigkeitskoeffizienten. Mathematisch betrachtet sieht das so aus:

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26 December 2005 — Tests, Suchmaschinen, Mobile Suche
An einem wirklich spannenden Produkt arbeitet das Unternehmen 23half aus Kalifornien (das zwar in Mountain View sitzt, aber meines Wissens nicht zu Google gehört). Seine Suchmaschine Nthrum arbeitet nicht mit Texteingabe sondern mit Fotos.
Der Nutzer hält seine Handykamera auf … was auch immer, betätigt den Auslöser und bekommt dann Informationen geliefert. Mit Handys, die Barcodes erkennen können, funktioniert so etwas bereits. In Japan sind 2D-Barcodes auf Visitenkarten bereits gang und gäbe.Wie gut es mit richtiger Fotoerkennung läuft, ist eine andere Frage. Klingt nach einer Menge Daten, die da durchs GSM-Netz müssen. Eine Beta-Version auf Einladung ist bereits verfügbar.
Dieses Nutzerszenario hat mir vor Jahren schon einmal ein Gartner-Analyst ausgebreitet: Seiner Ansicht nach gehen wir in die Zukunft nicht mehr in Kaufhäuser, sondern in Showrooms - wo wir uns die Produkte angucken, sie aber nicht mehr kaufen. Stattdessen richten wir unsere Handycam auf die Ware, lassen uns das beste Angebot im Web heraussuchen und bestellen dann per Mailorder. Zukunftsmusik, aber zur Weihnachtszeit ein verlockender Gedanke …
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26 December 2005 — Tests, Google, Suchmaschinen
Der Softwareanbieter 37signals (BAsecamp, Ta-Da-List) hat einen ganz interessanten Google-Tuner gebastelt: 37BetterGoogle optimiert die bei der Suchmaschine eingegebenen Suchbegriffe. Der Dienst zeigt andere Suchbegriffskombinationen an, die mehr/weniger Treffer bringen. Ob die Treffer auch besser sind, ist eine andere Frage. Ist bisher nur eine Simulation, bin gespannt auf den Beta-Test.
Ein bisschen erinnert das Modell an Yahoo Instant Search.
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21 December 2005 — News, Google, Debatte
Google kauft sich bei AOL ein. Da mir zurzeit kein interessanter Dreh einfällt, verweise ich lieber auf die Nachrichtenseiten, die das ganze bis zum Exzess covern und auf die Blogosphäre, die wieder mal mächtig schaum vor dem Mund hat.
MSM-Newsflow
Blog-Newsflow
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21 December 2005 — News, Google, SEO/Suchmarketing
Vor einiger Zeit hat Google seine Suchkritierien aktualisiert - unter dem Codenamen Jagger. Infos über die Veränderungen im Algorithmus gibt es offiziell natürlich keine. Aber der Kölner Suchmaschinenoptimierer Sumo hat ein bisschen getestet und kommt zu folgendem Ergebnis:
“Nach unserer Analyse legt Google aktuell größeren Wert auf die
themenrelevante Link-Popularität. Eine Seite erhält also dann eine
Top-Platzierung, wenn möglichst viele andere und inhaltlich ähnliche
Websites auf die Seite verweisen”, berichtet Mathias Sieg, Geschäftsführer
Technik des Suchmaschinenoptimierers SUMO. “Damit kehrt Google vom Prinzip
wieder ein Stück zu seinen alten Suchalgorithmen zurück, nachdem nach den
letzten Updates die Inhalte der Seite stärker berücksichtigt wurden”, weiß
Sieg zu berichten.
Mehr bei Sumo.
Wer lieber erst noch einmal erklärt haben möchte, wie Google PageRank grunsätzlich funktioniert, wird hier gut bedient.
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14 December 2005 — News, Suchmaschinen, Debatte
Das hier klingt technisch kompliziert, ist aber ein Knaller:
Die Amazon-Tochter Alexa hat bekannt gegeben, dass Sie interessierten Dritten ihre Suchmaschinen-Ressourcen (gegen Bezahlung) zur Verfügung stellt. Alexa durchforstetet vier bis fünf Milliarden Seiten und indexiert die dazugehörigen Daten (etwa 100 Terabyte). Link zum Produkt hier.
“It sounds innocuous but it’s big,” said Alexa CEO Bruce Gilliat. “We’re giving access to billions of pages and computing resources…. Users have never had this opportunity before. Big industry has ruled search, because it was the only player with access to the tools.”
Im Klartext bedeutet das wohl, dass sich Leute demnächst ihre eigene Suchmaschine bauen können, mit eigenen Spezialabfragen - ohne dass Sie dafür einen Serverpark, Dutzende Programmierer und Mathematiker mit Gehirnen von der Größe eines roten Gasriesen benötigen. Man braucht lediglich eine originelle Idee, wie man aus Alexas Datenschatz neue interessante Infos herausziehen könnte (und Papier, Bleistift, Powerbook, Java-Kaffee).
Alexa hat bereits einige Beispielsuchmaschinen ins Netz gestellt. Musipedia zum Beispiel sucht nach Musikstücken. Man kann Suchbegriffe eingeben oder der Software eine Melodie allen Ernstes vorsingen. Nach wie vor muss jemand diese Sachen programmieren. Aber er kann Abfragen dann mit Alexas gesammelten Daten auf neue innovative Weise abgleichen.
Die moderne Medienindustrie macht mich schwindlig. Erst killen Blogs das Verbreitungsmonopol, weil man keine Druckerpresse mehr braucht. Den Jungs bei Google und Yahoo, die diese Entwicklung bisher ganz lustig fanden, fällt jetzt vermutlich das Frühstück aus dem Gesicht. Denn dank dem Alexa-Modell wankt ihr Suchmonopol, weil zum Konstruieren einer Suchmaschine kein Serverpark mehr notwendig ist.
Ach ja: Wer einen schönen neuen Dienst kreiert, kann ihn bei Bedarf dann auch gleich bei Amazon/Alexa hosten lassen.
Weitere Infos: Wired, John Battelle
Update: Hier nochmal ausführlich auf deutsch.
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12 December 2005 — News
Relona liefert Trefferlisten mit Previewfunktion. Einfach über dem Treffer hovern, und die Seite erscheint en miniature. Nett.
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12 December 2005 — Google, Debatte
Ziemlich lang, aber sehr lesenswert ist dieses Post darüber was passiert, wenn jemand Googles Informationsschatz missbraucht, um ein Verbrechen zu begene. Oder wenn Google alle seine infos frei ins Netz stellen würde. Lustig. Gruselig…
ESE (Evil Search Engine) movies: a scenario.
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